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Interpret: Walter Schreifels
Titel: An Open Letter To The Scene
Label: Arctic Rodeo Recordings
Erschienen: 30.04.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (der mann aus wü)
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  Cover

Positive Softcore
Tracklist: 01. Arthur Lee's Lullaby
02. She is to Me
03. Society Suckers
04. Save the Saveables
05. Shootout
06. Don't Gotta Prove It
07. Wild Pandas
08. Reqiuem
09. Ballad of Lil' Kim
10. Open Letter
Schreifels' Solo-Werke hatte ich bislang keine weitere Beachtung geschenkt, auch wenn alleine schon die Nennung seines Namens bei so manchem zu einem feuchten Höschen führen sollte... seine Aktivitäten bei zig verschiedenen Bands und ebenso vielen Kollaborationen bis hin zu seiner Produzententätigkeit seit Ende der 1980er möchte ich an dieser Stelle nur schlagworthaft in Erinnerung rufen: Youth of Today, Gorilla Biscuits, Quicksand, CIV, Rival Schools, Walking Concert, Hot Water Music, The First Step, Cars As Weapons, Egotronic - überall hatte er seine Finger mit im Spiel.

Mit "An Open Letter To The Scene" liefert der aus New York stammende Wahl-Berliner nun eine fast komplett akustisch gehaltene Scheibe, die hauptsächlich von dem Klang einer Gitarre und seiner ureigenen Stimme lebt. Letztere ist dann auch Grund dafür, dass viele Erinnerungen hochkommen, nicht zuletzt an die seligen und seit 2008 wieder reaktivierten Rival Schools. Inhaltlich ist der "open letter" nicht als Abrechnung zu verstehen, sondern auch hier gibt's maßgeblich nach vorne schauende und aufmunternde Texte zu vernehmen, auf seine Vergangenheit blickt Schreifels zufrieden zurück. Den "positive Hardcore" in den Indie-Pop/-Rock bzw. Singer-/Songwriter-Kontext gerettet, sozusagen.

Mit "Society Suckers" gibt es auf "An Open Letter To The Scene" eine Coverversion eines Agnostic-Front-Stücks und beim im Hinblick auf Schreifels wortwörtlich zu nehmenden "Don't Gotta Prove It" covert er gar einen Song von CIV, den er selbst einst für eben jene geschrieben hatte.

Nach einer hardcore-typischen, aber deutlich zu kurzen halben Stunde ist der offene Brief an die Szene dann auch fertig gelesen und es bleibt zu konstatieren: Überzeugend, ehrlich, unaufgesetzt - wie nicht anders zu erwarten. Absolute Empfehlung für den nächsten Grillspätnachmittag in der Sonne bei einem kühlen Blonden. Oder in allen möglichen anderen Situationen.
Ähnliche Band: Rival Schools
Weitere vergleichbare Bands: Badly Drawn Boy, Walking Concert, Elvis Costello, The Kinks
 
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