cd-reviews
Interpret: Onerepublic
Titel: Waking Up (Deluxe Version)
Label: Universal Music
Erschienen: 05.03.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (Pinkpanterchen)
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  Cover

Meister der großen Refrains
Tracklist: CD 1:
01. Made For You
02. All The Right Moves
03. Secrets
04. Everybody Loves Me
05. Missing Persons 1 & 2
06. Good Life
07. All This Time
08. Fear
09. Waking Up
10. Marchin On
11. Lullaby
12. Sleep (Bonus Track)
13. Shout (Bonus Track)

CD 2:
01. Passenger
02. It's A Shame
03. Trap Door
04. Sucker Punch
05. Making The Record
Es ist immer schwer nach einem Überhit wie „Apologize“ aus dem Longplayer „Dreaming out loud“ für eine damals noch recht unbekannte Band annähernd erfolgreiches Songmaterial zu produzieren. Doch ist Ryan Tedder längst kein Unbekannter im Musikbiz mehr und zeigt sich u. a. verantwortlich für Leona Lewis-, Beyonce-, Rihanna- und Kelly Clarkson-Songs, um nur einige wenige zu nennen. Mit „Waking up“, welches er größtenteils allein schrieb und produzierte ist aber ein ebenbürtiges, wenn nicht gar besseres Werk als der Vorgänger entstanden. Der Song „Secret“ tritt nun die Nachfolge des erfolgreichen Keinohrhasen-Hits „Apologize“ an, wurde für die Fortsetzung des Til Schweigers Movies Zweiohrküken verpflichtet und konnte sich ebenfalls in den oberen Chartregionen platzieren.

Ob Kirchenchor im Opener „Made for you“ oder pompöse Arrangements, unterlegt durch Streicher und Orgelsound - Ryan Tedder schöpft wieder aus den Vollen der Instrumentierung. Er besitzt großes Talent, was Songschreiben, Gesang und Arrangements betrifft, jedoch nimmt er sich manches Mal zuviel vor, sodass die Songs irgendwo in einer Überproduktion oder der Vielzahl an Instrumentierung unterzugehen drohen.

Es gibt zu viele Songs, die zwar gut, wie „All the right moves“ oder „Good life“, aber eben belanglos sind und nur wenige die wirklich Besonderheiten aufweisen oder ungewöhnlich und neu klingen – typisches Chartmaterial eben. Zu den stärksten Tracks zählen der Bonustitel „Sleep“ – hier passt einfach alles, geniale Stimmenführung und eine deutlich kantigere, rockige Inszenierung, sowie „Missing persons 1&2“ - perfekt. An der gesanglichen Interpretation Ryan Tedders kann man auch nichts aussetzen, immer gefühlvoll, sodass man ihm das Gesungene auch gern abkauft. Obwohl ich mich manches Mal zwingen musste nicht die Skiptaste zu betätigen, wenn Herr Tedder zu sehr ins Theatralische abdriftet. Ein paar schwungvollere Titel im Stil von „Waking up“ würden der Band auch ganz gut stehen und gern auch mal weniger melodramatisches und emotionales, ja teilweise depressives Songmaterial. Wer ohnehin zu pessimistischer Lebenseinstellung neigt, sollte dieses Werk nicht an einem Stück hören. Mit „Shout“ einer Liveversion des Tears for Fears Klassikers endet Disk 1, der mir persönlich etwas dünn ausgefallen ist und an die Qualität Originals nicht heran kommt.

Die Bonus-CD ist wahrlich nicht den Kauf der Special Edition wert. Die vier Songs sind platt, glattgebügelt und langweilig. Wer Interesse an der Enstehung der Platte hat, wird wahrscheinlich die Deluxe-Version bevorzugen, alle anderen können unbesorgt zur Standard-Edition greifen.
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