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Interpret: Diorama Titel: Cubed Label: Accession Erschienen: 19.03.2010 Bewertung: Autor: 5 von 15 (panic-at-my-disco) Leser: noch keine Wertung » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews
So creative and deep-grounding i could puke small cubes
Tracklist:
01. Child Of Entertainment
02. Acid Trip 03. Ignite 04. Gone Gone Gone 05. Cubed 06. Apocalypse Later 07. Record Deal 08. My Counterfeit 09. Refugee 10. Alpha Animal Complex 11. Golden Boy 12. Lord Of The Lies 13. Stereotype Aber da ich nicht zu diesem Personenkreis zähle und von Diorama bisher auch noch nichts gehört habe (sicher hatten die irgendwann mal einen super-elektronischen über-bodymäßigen Musik-Hit) muss ich ihre Musik mal ganz nüchtern betrachten. Und dieses Album besteht hauptsächlich aus extrem belanglosen Liedern, die ich stilmäßig als SEHR seichten Industrial beschreiben würde (wo sind die harten Beats und die stumpf-eingängige Mitreiß-Monotonie?). Das schlimmste daran sind aber weniger die austauschbaren Melodien und Synth-Lines als viel mehr der grauenhafte Gesang in GRÄSSLICH deutschem Englisch mit absolut STEREOTYPEN Texten. Manche Liedern (beispielsweise der Klavier-Ballade "My Counterfeit") kann ich mir nicht ganz anhören, so peinlich berührt bin ich. Und da wird in anderen Rezensionen noch das tolle Songwriting gelobt... Dabei sollten doch gerade die deutschen Anhänger des Genres von solchen nationalen Meistern wie Neuroticfish und Seabound verwöhnt sein. Auch gefreut habe ich mich über die hochgelobte Erklärung, wie der Name des Albums zustande kam, nämlich weil sich die Herren einmal in einem würfelförmigen Hotelzimmer befanden. ""Cubed" deals with borders, limitations, and unattainable targets. But it's also about the ability to turn a hopeless standpoint into something good. The rest of the story is up to you. Define your cube." That is so creative and deep-grounding i could puke small cubes. Zu den einzigen erträglichen Nummern zählt der Titeltrack "Cubed" in Wolfsheim-Atmosphäre sowie der Song "Record Deal", der mich ironischerweise an den schwedischen Indie-Künstler Tiger Lou erinnert. Achja, und da wären noch die ersten beiden Songs... Ich habe jetzt eine Erklärung dafür, warum andere Kritiker so überzeugt von der CD sind: Sie haben sich nur die ersten beiden Lieder angehört. Da die Playlist bei mir aber falsch herum war, habe ich immer mit den letzten elf Liedern angefangen. Und im Vergleich dazu ist der Anfang des Albums echt in Ordnung.
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