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Interpret: Name
Titel: Internet Killed the Audio Star
Label: Lifeforce Records
Erschienen: 16.04.2010

Bewertung:
Autor: 8 von 15 (Hans Maulwurf)
Leser: noch keine Wertung


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  Cover

What The Hell!?
Tracklist: 01. Avaler l'Océan
02. Charmer
03. Dave Mustaine
04. Empathic Communicator Part I: Hommage To The Hunter (Unconcious Incompetence)
05. Empathic Communicator Part II: Bee Bee (Concious Incompetence)
06. Empathic Communicator Part III: Your Sun Machine, Your Space Embracer (Concious Incompetence)
07. Empathic Communicator Part IV: How To Murder The Earth (Unconcious Incompetence)
08. Killer Whales, Man
09. Mare
10. My Sweetheart, The Whore
11. The Spark Of Divinity
12. The Sycophant, The Saint And The Gamefox
13. You'll Never Die In This Town Again
Da es definitiv unmöglich ist, „Internet Killed The Audio Star“ zu kommentieren, wenn man nicht gefühlte zwei Jahre Zeit dafür hat, werde ich zwar jetzt mein Bestes versuchen, aber im Lauf der Tage, Wochen, Monate mit weiteren Erkenntnissen ergänzen.

„New Approach To Martyrs Expressions“ nennen sich netterweise kurz NAME und bringen mit „Internet Killed The Audio Star“ ihr zweites Album zur Welt. Gleich vorneweg: Es macht überhaupt keinen Sinn, einzelne Songs zu besprechen, da in den fast 80 Minuten der Platte zig tausend Brüche, Rhythmuswechsel, Songfetzen und Stimmungen in einem unüberschaubaren Durcheinander ausgekotzt werden. Eigentlich könnte das auch ein einziger riesiger Song sein. Diese Idee wird im „Mittelteil“ tatsächlich umgesetzt, wenn gleich vier Teile des „Empathic Communicator“ aufeinander folgen. Wie gesagt, das hätte auch einfach ein zwanzigminütiger, mal Gift und Galle speiender, mal ambient dahinschwebender Monolith werden können. Während innerhalb dieser vier „Songs“ nachvollziehbar Atmosphäre aufgebaut und aufgefressen wird, kann man sich beim Anhören des Albumrests schon mal dabei erwischen, den Einlieferungsantrag für die Klapse zu unterzeichnen.
Wie soll ich das beschreiben? Also gut, ein Versuch: „Dave Mustaine“ (jaja). 90 Sekunden rasend schnelle Riffs mit Grunz-Growls und kurzem Jazz-Gitarren-Lauf, dann zwei Minuten B-SON, dann Chaos-Core zwischen Converge und Curl Up And Die sowie dem Sänger von Burnt By The Sun, ab Minute 4:45 Euro-Dance-Synthies mit Stampf-Beat à la Bloc Partys „Flux“ und dann bis zur Siebenminutenmarke ein Screamo-Ausklang, wie ihn Envy auch nicht besser können.

Okay, ich bleibe jetzt mal dabei. Das hier ist unglaublich anstrengend, faszinierend, nervtötend, durchgeknallt. Heldenepos, Stückwerk, Genremeilenstein, Flitzekacke. Jazzcore, Deathcore, Postcore, Arschcore. 0 Punkte, 5 Punkte, 10 Punkte, 15 Punkte.

Ich bin mir völlig unsicher, was das alles soll, ob das nun totaler Quatsch ist oder eine neue musikalische Ära. Deswegen: 8 Punkte.

To be continued …
Ähnliche Band: Curl Up And Die
Weitere vergleichbare Bands: Converge, B-SON
 
meinungen zu der veröffentlichung
24.03.2010 | 17:04 Uhr | CUBTB: keine Wertung haha genau das hab ich auch gedacht.. und wenn Envy als vergleich rangezogen wird noch viel mehr... ich werds mir anhören und versuchen nicht irre zu werden...

24.03.2010 | 15:26 Uhr | coney: keine Wertung Curl Up And Die?? Dann muss ich echt mal hier reinhören!!

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