cd-reviews
Interpret: Obscura
Titel: Retribution
Label: Relapse Records
Erschienen: 26.02.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (CUBTB)
Leser: noch keine Wertung


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Retribution - zwischen Strafe und Vergeltung
Tracklist: 01 Humankind
02 Nothing
03 Unhinged
04 None Shall Be Spared
05 Alone
06 Hymn to a Nocturnal Visitor
07 Intoxicated
08 Exit Life
09 Sentiment
10 Sweet Silence
11 Lack of Comprehension (Death Cover)
12 Synthetically Revived (Suffocation Cover)
13 God of Emptiness (Morbid Angel Cover)
Bereits seit 2002 besteht diese deutsche Death Metal Band. Erst 2008 klappte das signing mit Relapse und seitdem wurde ein neues Studioalbum veröffentlich Cosmogenesis, 2009. Jetzt dürfen sich Fans der Band auf ein Rerelase ihres Debüts „Retribution“ freuen. Neben komplett neu gemasterten Tracks gibt’s es noch weitere Bonustracks die jeden Death Metal Herz höher schlagen lassen werden.

Obscura zelebrieren Metallastigen Death der frühen 90ziger. Ein nicht enden wollendes Schlagzeuggewitter, welches aber meistens eher als knattern im Hintergrund verschwindet bildet die Basis. Auf dieses stürzen sich die ausgehungerten Gitarren die neben reichlich Stakkato immer gut für ein technisches Solo sind. Dazu gereichen uns die Münchener ketzerisches Gebrüll oder auch mal Hymnengesang. So entsteht eine rasante Mischung die natürlich nichts Neues in die Waagschale wirft, sich aber voll und ganz dem ursprünglichen Death verschrieben hat. Nichts zu hören von Deathcoreeinflüssen oder überladenen Songstrukturen. Obscura haben nur ein Ziel möglichst schnell und zielgerichtet auf den Punkt kommen und die deine Schädelplatte wegsprengen. Für mich stellt sich nur dann immer die Frage ob es mir gefällt wenn die Solis die Überhand nehmen. Obscura finden ihre Balance die mir aber noch immer zu weit in Richtung Metal geht. Natürlich lockert es den sonst sehr „monotonen“ Sound auf. Aber mit quietschenden Solis kann ich nichts anfangen. Anders sieht es da bei den technischen Melodien aus die die Jungs zu Haufe in ihre Songs packen. Gerade „None Shall Be Spared“ rast los als wäre der Teufel persönlich hinter den Jungs her nur um dann mit einem gekonnten Einschub einen kleinen Moshpart einzubauen. Gegen Mitte werden dann die Sehnen bis hin zur Entzündung gereizt. Die Gitarristen zocken sich einen ab, dass mir kurz schwindelig wird. Erst ab der Mitte des Albums werden dann auch mal ruhige Töne eingebaut die der Stimmung keinen Abbruch tun. Bei den letzten beiden Bonustracks wandelt sich dann das Blatt ein wenig, hier wird ordentlich gegrunzt und das Tempo kommt selten übers Mid-Tempo heraus. Mir gefallen die neueren Sachen besser.

Fazit: Wer die alte Scheibe schon hat sollte mal reinhören ob ihm das Remastering gefällt. Wegen der Bonustracks finde ich lohnt sich das Album eher nicht. Aber die stellen ja auch nur einen geringen Anteil dar. Ansonsten überzeugt Retribution fast auf ganzer Strecke. Der Sound ist einfach gestrickt aber kompliziert gespielt wie es sich für schönen alten Death gehört. Das die Abwechslung ein wenig verloren geht ist absehbar aber für den Fan ertragbar. Death ohne große Schnörkel mit Hang zum technical Metal.
Ähnliche Band: Cynic
Weitere vergleichbare Bands: Orbituary, Five Finger Death Punch
 
meinungen zu der veröffentlichung
Es wurden noch keine Meinungen zu diesem CD-Review veröffentlicht.
meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!