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Interpret: Zoro
Titel: Core
Label: Gan Shin
Erschienen: 05.03.2010

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Massenbewegung
Tracklist: 01. Kung-Fu Dance
02. Digo
03. Senkou
04. Dansoon
05. Nana
06. Water Inside
07. Dizzy Trick
08. Spankingnoiz
09. -Hightmusic-
10. Bitter Orange
11. F.O.G.
12. Kid
13. Pink
14. warp
Aus der Asche von Soroban erhob sich Zoro. Wie konnte es nur geschehen, dass er so kläglich versagte. Zoro wusste mit seinem neuen Namen kann er seinen alten Gegnern erneut gegenübertreten. Mit „Core“ bewaffnet macht er sich auf in den Kampf gegen den schrecklichen J-Rock Müll der ganz Japan verseucht hat und nun auf andere Länder übergreifen will.

Auf „Core“ sind 14 Zaubersprüche gebrannt die sich besonders durch lockere Melodien und jazzige Einflüsse auszeichnen. Damit wirkt Zoro zwar eher weichlich und nicht so Druckvoll wie vielleicht viele seiner Gegner aber durch Eingängigkeit versucht er zu punkten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Zaubersprüche sehr glatt und ohen grpße Überraschungen daherkommen. Sie sind leicht zu kontrollieren und können ohne Probleme überall gespielt werden. Die Gefahr hierbei ist, dass sie im ständigen Grillenzirpen einfach untergehen. Funky Rhythmen helfen auch nur begrenzt den Zuhörer zu begeistern und so schwindet die Aufmerksamkeit. Von Belanglosigkeit zu sprechen währe ein wenig zu drastisch, von aufkommender Langeweile zu sprechen sollte aber angebracht sein. Der geplante Feldzug zur Befreiung vom schlechten J-Pop wandelt sich eher in eine Unterstützungsmission. Die poppigen Rhythmen die durchs Schlagzeug vorgegeben werden, regen eher das ADS Monster zum tanzen an als einen normal sterblichen. „Core“ schlägt nicht mit der gewollten Kraft zu sondern stirbt auf halber Strecke an Ideenlosigkeit. Zwar versucht man mit immer neuen Sprüchen auf die schlechte J-Pop Welle einzuwirken und ab Mitte des Albums wird es auch etwas spannender aber es rettet leider nicht mehr viel. Auch Zoro wird vereinnahmt, annektiert und der Masse zugefügt. Ein weitere J-Pop Act im kleinen Japan.

Mit Zoro ist den Jungs um Soroban zwar ein Neuanfang geglückt doch leider kein durchschlagender Erfolg. Natürlich wird die Band in den J-Pop Kreisen ihre Jünger finden, allein die poppigen Melodien die einfach mitzusingen sind machen es immer leicht akzeptiert zu werden. Aber Zoro klingen einfach zu sehr nach Masse, zu sehr nach gewollt ankommen es fehlt das eigenständige. Aber in einem Land welches der Uniformität huldigt ist selbst der bunte J-Pop mittlerweile zu Massenbewegung geworden. Potenzial ist definitiv da, denn das Album steigert sich zum Ende hin und wird besser. Ich denke beim nächsten Album wird sich die noch recht junge Band gefunden haben.
Ähnliche Band: Megamasso
Weitere vergleichbare Bands: Ayabie, Himeyuri
 
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