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Interpret: Pardon Ms. Arden Titel: Pardon Ms. Arden Label: Flowerstreet Records Erschienen: 05.03.2010 Bewertung: Autor: 5 von 15 (Dividuum) Leser: noch keine Wertung » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews
Der Nächste, bitte!
Tracklist:
01. Oh Christine!
02. This Time 03. Let's get it on 04. Departed 05. Princess Harming 06. Say Say Say 07. Charity for the Church of England 08. Caredfell 09. Dance to my Song 10. We Walk 11. I Can't Stop Och, schon wieder ne Band, die Retro klingen will, ist dann der nächste Gedanke. Bei der Masse an Bands, die mit einem derartigen Sound hausieren gehen, muss eine neue Band schon was bringen, das sie aus ebendieser Masse in irgendeiner Form hervorhebt, um zu überzeugen. Pardon Ms. Arden jedoch gehen in selbiger sang- und klanglos unter. Alles irgendwie nett gemacht, alles irgendwie schon mal dagewesen. Zappel-Rhythmen, Schraddel-Gitarren und ein unambitionierter, eintöniger Gesang mit sinnfreien Party-GirlsGirlsGirls-mehr Party-DanceDanceDance-KlischeeKlischeeKlischee-Lyrics, die obligatorischen Yeah Yeah Yeah –, Woa-oa-oa- und Lalala- Singalongs dürfen natürlich auch in keinem Song fehlen und fallen einem relativ schnell auf die Nerven. Dazwischen werden dann auch mal Country-Einflüsse hörbar, wie zum Beispiel bei „Charity for the Church of England“, aber auch das kein Grund von den Sitzen zu springen. Die Füße wippen immerhin mit, der Kopf bleibt dennoch gelangweilt, zumal auch die Songs der Platte recht gleichförmig klingen und dementsprechend das ganze Album ohne Höhen und Tiefen ereignislos dahin plätschert. Mein Interesse konnte das Trio auch nach mehreren Durchläufen jedenfalls nicht wecken und ich kann mich den Lobeshymnen der Presse im Stil von „die neue deutsche Indie-Hoffnung“ nicht im Mindesten anschließen, denn dann wäre es um die deutsche Indie-Szene sehr schlecht bestellt. Lustig und tanzbar ist das Ganze schon, aber doch auch zu gewöhnlich, unspektakulär und belanglos. Über Gemeinplätze und ausgetretene Pfade des Genres bewegt sich diese Platte nicht hinaus. Sicherlich zur Untermalung einer feucht-fröhlichen Party geeignet und das ist wahrscheinlich auch schon der einzige Anspruch, den diese Platte hat/ haben will. So ist dann der letzte Gedanke: Och nö. Hinten anstellen in der Indiepop-Retro-Schlange, der Nächste, bitte!
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