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Interpret: Pardon Ms. Arden
Titel: Pardon Ms. Arden
Label: Flowerstreet Records
Erschienen: 05.03.2010

Bewertung:
Autor: 5 von 15 (Dividuum)
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  Cover

Der Nächste, bitte!
Tracklist: 01. Oh Christine!
02. This Time
03. Let's get it on
04. Departed
05. Princess Harming
06. Say Say Say
07. Charity for the Church of England
08. Caredfell
09. Dance to my Song
10. We Walk
11. I Can't Stop
Britpop ist die erste Assoziation, die einen befällt, wenn die Platte losgeht, und zu einem Drittel kommen Pardon Ms. Arden sogar aus Großbritannien – dies wäre dann Sänger Dominik Sauter, die anderen zwei Drittel der Band, Bassist Tom Reicherzer und Schlagzeuger Alex Föllmer, sind in München beheimatet. Das verleitet mich auch gleich dazu, den bekannten Romantitel von Erich Maria Remarque verfremdet zu zitieren: Im Süden Deutschlands nichts Neues.

Och, schon wieder ne Band, die Retro klingen will, ist dann der nächste Gedanke. Bei der Masse an Bands, die mit einem derartigen Sound hausieren gehen, muss eine neue Band schon was bringen, das sie aus ebendieser Masse in irgendeiner Form hervorhebt, um zu überzeugen. Pardon Ms. Arden jedoch gehen in selbiger sang- und klanglos unter. Alles irgendwie nett gemacht, alles irgendwie schon mal dagewesen. Zappel-Rhythmen, Schraddel-Gitarren und ein unambitionierter, eintöniger Gesang mit sinnfreien Party-GirlsGirlsGirls-mehr Party-DanceDanceDance-KlischeeKlischeeKlischee-Lyrics, die obligatorischen Yeah Yeah Yeah –, Woa-oa-oa- und Lalala- Singalongs dürfen natürlich auch in keinem Song fehlen und fallen einem relativ schnell auf die Nerven. Dazwischen werden dann auch mal Country-Einflüsse hörbar, wie zum Beispiel bei „Charity for the Church of England“, aber auch das kein Grund von den Sitzen zu springen. Die Füße wippen immerhin mit, der Kopf bleibt dennoch gelangweilt, zumal auch die Songs der Platte recht gleichförmig klingen und dementsprechend das ganze Album ohne Höhen und Tiefen ereignislos dahin plätschert. Mein Interesse konnte das Trio auch nach mehreren Durchläufen jedenfalls nicht wecken und ich kann mich den Lobeshymnen der Presse im Stil von „die neue deutsche Indie-Hoffnung“ nicht im Mindesten anschließen, denn dann wäre es um die deutsche Indie-Szene sehr schlecht bestellt. Lustig und tanzbar ist das Ganze schon, aber doch auch zu gewöhnlich, unspektakulär und belanglos. Über Gemeinplätze und ausgetretene Pfade des Genres bewegt sich diese Platte nicht hinaus.

Sicherlich zur Untermalung einer feucht-fröhlichen Party geeignet und das ist wahrscheinlich auch schon der einzige Anspruch, den diese Platte hat/ haben will. So ist dann der letzte Gedanke: Och nö. Hinten anstellen in der Indiepop-Retro-Schlange, der Nächste, bitte!
Ähnliche Band: Lucky Fish
Weitere vergleichbare Bands: Mando Diao, The Libertines, Killians, Gods of Blitz, Nova International, Virginia Jetzt!, Sportfreunde Stiller
 
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