cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Eels
Titel: End Times
Label: Cooperative Music
Erschienen: 22.01.2010

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (dose)
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  Cover

Musik voller Traurigkeit
Tracklist: 01. The Beginning
02. Gone Man
03. In My Younger Days
04. Mansions Of Los Feliz
05. A Line In The Dirt
06. End Times
07. Apple Trees
08. Paradise Blues
09. Nowadays
10. Unhinged
11. High And Lonesome
12. I Need A Mother
13. Little Bird
14. On My Feet
Dass man auf gute Alben nicht immer zwangsläufig lange warten muss, dass beweist „E“, der mit Eels und dem Album „End Times“ den Nachfolger zu „Hombre Lobo“ nur etwa ein halbes Jahr später veröffentlicht. Und schon beim Titel und nach den ersten Tönen wird klar, wieso das so sein musste. Es geht um dem Musiker ganz offensichtlich um die Verarbeitung seiner aktuellen Situation. Was mit „Hombre Lobo“ noch vergleichsweise verstörend klang, hat sich in melodisch-melancholischen Klängen aufgelöst.

Wenn man „End Times“ einlegt, bekommt man mit den ersten Tönen ein Singer/Songwriter Album, das sich hinter Größen wie beispielsweise Jeff Buckley nicht verstecken braucht. Nicht kitschig oder überladen gibt es echte Gefühle, die einen dahin schmelzen lassen. Nein, „E“ scheint es nicht gut zu gehen, das hört man in jeder Note und dabei geht es nicht nur um Trennungsschmerz, sondern auch um die Sichtweisen des Musikers zu allgemeineren Themen wie die Anonymität der Gesellschaft. Wonach der Musiker sucht wird ebenso deutlich – Geborgenheit und Liebe und davon scheint er wenig zu haben. So paradox es klingen mag: aus all dem Leid des Musikers entspringt eine Musik, die ergreifend und manchmal herzzerreißend ist und bei aller Persönlichkeit drückt sich der Musiker so gut in Metaphern aus, dass man sich selbst immer auch wiederfindet in Musik, Stimmung und Texten.

Zerbrechlich zwischen Indie, Rock, Blues, Pop und einer Prise Folk und Country gibt es in einem Song wie „Gone Man“ durchaus auch ein flotteres Tempo, das aber nicht lange anhält. Die Melancholie und schleppenden Momente überwiegen und gerade die minimalistischen Aufbauten der Songs haben einen Charme, der von Anfang bis Ende begeistert.
Ähnliche Band: Jeff Buckley
Weitere vergleichbare Bands: Elbow, The Flaming Lips
 
meinungen zu der veröffentlichung
09.03.2010 | 10:32 Uhr | Fubuki: keine Wertung auch hombre lobo hat dunkle seiten und hat viel mehr energie. emo kann jeder.

08.03.2010 | 09:53 Uhr | dose: 14 Punkte das seh ich anders... die hombre lobo war halt anders, vetrackter, experimenteller. die hier ist trauriger, einfacher... ich finde "end times" besser

08.03.2010 | 08:13 Uhr | Fubuki: keine Wertung längst nciht so gut wie hombre lobo, hatte mir vond em nachfolger mehr erwartet.

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