cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Hadouken!
Titel: For the Masses
Label: Warner Music
Erschienen: 26.02.2010

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (dose)
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  Cover

Asbo-Party: die zweite!
Tracklist: 01. Rebirth
02. Turn the light out
03. M.A.D.
04. Evil
05. House is falling
06. Mic check
07. Ugly
08. Bombshock
09. Play the night
10. Lost
Ein Album später, kein bisschen leiser aber insgesamt stimmiger, so präsentiert sich die Asbo-Party-Kombo Hadouken! mit dem mittlerweile zweiten Album. Nach einem gelungenen Einstieg mit „Music for An Accelerated Culture“ machen sie 2010 den Titel „Music For The Masses“ zum Programm. Die Briten Hadouken haben ihre Hausaufgaben gemacht und machen da weiter, wo Prodigy irgendwann aufgehört haben.

Man nehme Rock, Grime, HipHop, Dubstep und Techno und hat ein heißes Gebräu, das einen ordentlich feiern lässt. Eine gewisse unterschwellige Aggression hat einem eine Energie um die Ohren, dass es nur ein Fest ist. Als „open minded“ Rocker fühlt man sich ebenso zu Hause, wie man sich seinerzeit bei Prodigy gefühlt hat und was im Debüt-Album noch etwas unkontrolliert daher kam, hat jetzt eine richtige Struktur und weiß auf ganzer Linie zu überzeugen.

Dance-Punk und NuRave sind moderne Schubladen, aber selbst hier wollen Hadouken! nicht so ganz reinpassen, denn dazu gibt es wieder zu viele Momente aus den 90ern, zu viele Parallelen zu den alten Prodigy, zu viel Massentaugliches ohne dabei wirklich angepasst zu sein und vor allem zu viel Energie, um als eine Neo-Euro-Dance-Gruppe abgetan werden zu können. Mal minimalistisch, mal wuchtig, mal melodischen Gesang, mal aggressive Raps – immer aber vor allem eins: Hadouken!.

Knapp 40 Minuten lang bieten Hadouken! ein energiereiches Set, das sich gewaschen hat und haben dabei zum einen genug Melodie, um gut ins Ohr zu gehen, zum anderen genügend Wumms im Beat, um einen förmlich auf die Tanzfläche zu zwingen. Letztendlich setzt „For The Masses“ damit dem Debüt noch eins drauf und zeigt, wo der musikalische Dance-Punk / NuRave Hammer im Jahr 2010 hängt. Kollegen wie „Does It Offend You, Yeah?“ werden ein gutes Stück Arbeit haben, um hier mithalten zu können (auch wenn es sicherlich nicht ausgeschlossen ist).
Ähnliche Band: Does It Offend You Yeah
Weitere vergleichbare Bands: Prodigy, Justice, Dizzee Rascal
 
meinungen zu der veröffentlichung
03.03.2010 | 12:57 Uhr | dose: 14 Punkte ich finde schon, dass der kern der musik bei allen vergleichsbands und auch bei hadouken! ausmacht, dass sie rock-gerüste elektronisch umsetzen... und - vielleicht sind sie etwas unterschiedlich, aber ich denke schon: wem prodigy gefällt, dem können hadouken gefallen und eben auch DIOYY und Justice.

03.03.2010 | 12:08 Uhr | paulchen: keine Wertung mal ganz ehrlich, ähnliche bands sind da wohl nur prodigy. ich finde justice und DIOYY wirklich ganz ganz anders. ich weiss nicht wie du darauf kommst.
für die tanzfläche ist es allemal super geeignet. gerade in der alternativdisco ein megaknaller!

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