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Interpret: Sade
Titel: Soldier Of Love
Label: Sony BMG
Erschienen: 05.02.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (dose)
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  Cover

Zurück nach 10 Jahren
Tracklist: 01. The Moon and The Sky
02. Soldier of Love
03. Morning Bird
04. Babyfather
05. Long Hard Road
06. Be That Easy
07. Bring Me Home
08. In Another Time
09. Skin
10. The Safest Place
Nachdem die Band Sade, bestehend aus Sängerin Sade Adu, Stuart Matthewman (Gitarre, Saxophon), Paul Spencer Denman (Bass) und Andrew Hale (Keyboard), in den 80ern sehr aktiv und erfolgreich war, gestand sich die Band eine lange Pause, um in diesem Jahr mit „Soldier Of Love“ wieder auf der Bildfläche zu erscheinen. Was die Band seinerzeit unter anderem ausgemacht hat, das war die Schwierigkeit, sie musikalisch zuzuordnen. Alleine die Stimme ließ sie im Teich des Souls schwimmen, letztendlich war die Musik dazu aber zu wenig pompös, für Indie war es dann doch zu Soulig und für Pop wieder zu wenig poppig und gerade diese gewisse Einzigartigkeit ist es auch, die zu großer Freude bei Fans und Musikkritikern führte als bekannt wurde, dass Sade die 10 Jahre Stille brechen und das neue Album veröffentlichen würden.

Wie aus einem Guss präsentieren sich die 10 neuen Songs des Albums, die wieder vergleichsweise minimalistisch daher kommen. Einzelne Songs raus zu picken fällt schwer, auch wenn die Songs durchaus unterschiedlich sind und gerade die ruhige und sanfte Stimme von Frau Adu weiß erneut zu überzeugen. Mal eher im Motown Soul beheimatet. Mal poppiger und hin und wieder mit leichten Einflüssen wie Reggae oder New Jazz, mal fröhlicher und mal düsterer, mal direkter und mal poetischer gibt es viel zu entdecken, wenn man sich die Zeit nimmt. Besonnen gehen Sade einmal mehr zu Werke und die 10 Jahre Pause haben nicht geschadet: „Soldier Of Love“ ist ein typisches aber nicht altbackenes Album, das zwar nach alten Mustern funktioniert, aber nicht den Fehler macht, nur Vergangenes neu aufzuwärmen. Sicherlich ist die Musik wenig komplex und Kritiker werden sagen, dass damit eine Oberflächlichkeit einzieht, die der Vergangenheit der Band nicht gerecht wird – auf der anderen Seite ist es auch angenehm, sich mal nicht zu sehr mit komplexer Musik auseinandersetzen zu müssen und gut gemachte Musik für den Hintergrund zu haben.
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