cd-reviews
Interpret: Jamie's Elsewhere
Titel: They Said A Storm Was Coming
Label: Victory Records
Erschienen: 19.02.2010

Bewertung:
Autor: 7 von 15 (der mann aus wü)
Leser: 11 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Zu erwarten ist leicht böiger Westwind
Tracklist: 01. Seasons
02. The Mapmaker
03. They Said A Storm Was Coming
04. Giants Among Common Men
05. One Foot In The Grave
06. The Prodigal
07. Visions In Sleep
08. Wolves
09. A Slave, A Son
10. The Lighthouse
11. Antithesis
Hui, das rummst ja schön von Anfang an! Flitzefingeriger Metalcore mit dem altbekannten Wechsel zwischen angepisst-heftigem Gegrowle und poppig-netten Refrains, dazu immer mal wieder goldige Keyboard-Teppiche und Ansätze zu Nintendo-Core-mäßigen Billig-Synthie-Einspielern. Alles richtig dick produziert - kein Wunder, wenn man ein etabliertes Label wie Victory hinter sich hat.

Instrumental firmiert man irgendwo zwischen alten Alexisonfire und aktuellen Underoath, gesanglich wechselt man wie gesagt immer schön zwischen netten, klaren Melodiebögen und bösen Growls bzw. fiesen Shouts. Das Ergebnis wurde dann noch mal kurz durch den Massenkompatibilitäts- und 08/15-Core-Wolf gedreht und fertig ist die Chose, die heute gerne auch fälschlicherweise als "Screamo" verkauft wird.

Mit "The Prodigal" bieten die kalifornischen Jungs von Jamie's Elsewhere ein zweiminütiges Zwischenspiel, das sich rein auf sanfte Töne aus dem Synthesizer und die Stimme der Sängers stützt. Eine willkommene Abwechslung, bevor es mit "Visions In Sleep" wieder auf altbewährte Baukasten-Core-Weise weitergeht.

Nach gut 35 Minuten ist "They Said A Storm was Coming" auch schon wieder vorbei und wenn man mir in einem Vierteljahr ein paar Songs aus dieser Platte vorspielt, werden mir zwar zig Bands in den Sinn kommen, die das sein könnten - nur zu kaum einer wird mir auch der Name einfallen.

Um wenigstens noch ein bisschen Positives loszuwerden, zitiere ich einfach mal den Beipackzettel des Labels: "Jamie's Elsewhere ended up with what will possibly be one of the most talked about records of 2010 ... giant breakdowns, unforgettable pop-metal hooks and choruses ... the entire record is incredibly heavy as it is undeniably accessible ... This album surely will be the catalyst that puts them in front of new fans who seek honest rock music in a time of mediocrity." - Realsatire pur.

Anspieltipp: "The Lighthouse"
Ähnliche Band: Underoath
Weitere vergleichbare Bands: Still Remains, A Day To Remember, It Dies Today, Alexisonfire
 
meinungen zu der veröffentlichung
31.01.2010 | 11:38 Uhr | Hans Maulwurf: keine Wertung vier sachen:
einmal: supergeniale überschrift!
zweitens ist es auch mir unbegreiflich, warum diese musik als "screamo" bezeichnet wird.
dann: dass die allermeisten dieser neuen metalcorebands so gleich klingen, kann ich seit "a hero a fake" mal wieder bestätigen. anscheinend lässt sich damit tatsächlich richtig kohle machen.
aber dass dann viertens victory sich mit solchen grauen mäusen schmückt, tut fast ein bisschen weh. aber siehe drittens.

28.01.2010 | 09:51 Uhr | dose: 11 Punkte Baukasten-Core - hihihi... stimmt schon, und ich bin zur Zeit was solche Musik angeht einfach gestrickt. Deswegen gefällts mir trotzdem ;)

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