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Interpret: Dioramic Titel: Technicolor Label: Lifeforce Records Erschienen: 22.01.2010 Bewertung: Autor: 13 von 15 (CUBTB) Leser: 12 Punkte (Durchschnitt) » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews (empfehlung)
Farbenprächtig
Tracklist:
01. Ghosts In The Machine
02. Black Screen Goodbye 03. The Antagonist 04. Eluding The Focus 05. Arms Of Poseidon 06. The Lone Gunman 07. Lost In Error 08. Lukewarm Remains 09. Doom 10. Roses & Echoes 11. Debris Dabei hat die Band einiges zu bieten. Zwar nichts ausschließliches Neues aber genügend eigene Identität dass man die Vorbilder vergessen wird. Neben tiefen Death Growls kommen sanfte Vocals genauso zum Einsatz wie schroffe Riffs neben poppigen Melodien. So klingt „Black Screen Goodbye“ manchmal wie ein Between The Buried And Me Song wird dann poppiger nur um mit sperrigen Drums das Ganze wieder sehr interessant zu machen. Man merkt also schnell, dass hier die Musik sehr deutlich im Vordergrund steht. Labels wie Prog, Hardcore, Death oder New Alternative sind den Jungs genauso egal wie Lieder von der Stange. Gerade dieser Genre-Mix und die unglaubliche Liebe zum Detail machen diese junge Band ganz groß. Vor allem weil sie in allen Belangen zu überzeugen wissen. Von den Stimmen die alles zu können scheinen, hier macht es sich sehr bezahlt, dass zwei Sänger am Werk sind, bis hin zu den Growls und gequälte Screams. Diese bilden einen genialen Kontrast zum cleanen Gesang der überraschenderweise extrem gut ist und den harten Charakter der Band nicht mindert. Es erinnert bestimmt einige an The Fall Of Troy. Doch jetzt kommt der Oberhammer, die Musik, die Konzeption, der Aufbau und die saubere Ausführung erschaffen eine Scheibe mit 11 Songs die dich immer bei der Stange halten. Man fühlt sich wie die Menschen die damals als zum ersten Mal Filme in Technicolor sahen. Überrascht und auch ein wenig verunsichert aber nach jeder Vorstellung grenzenlos begeistert. Genau diese Verwandlung der Emotionen schaffen auch Dioramic mit ihren Songs die den schmalen Grad zwischen sperrig und melodiös Perfekt ausbalancieren. Eine Band die von einem Genre ins nächste hüpft. Mal warten sie damit bis zum nächsten Song doch vorwiegend muss einer allein dafür herhalten. Ein unglaublicher Drive entsteht, der nur manchmal von etwas schwächeren Songs gedämpft wird. Doch selbst diese schlechten Songs gewinnen nach mehrmaligen hören immer mehr an Qualität. Obwohl „Eluding The Focus“ eine komische Mischung aus Muse, Radiohead und Ellison wirklich sehr ungewöhnlich ist. Doch irgendwann beginnt das Mittelstück und man ist einfach beeindruckt. Ich habe mich bemüht das Review kurz zu halten denn bei Dioramic sollte man seine Zeit nicht mit lesen verschwenden sondern sich das Album mehrmals durchhören!
Ähnliche Band: Ellison
Weitere vergleichbare Bands: Fall Of Troy, Between The Buried And Me meinungen zu der veröffentlichung
25.01.2010 | 10:25 Uhr | Bigdude: 12 Punkte
geile band... am 19.03. im Elfer mit Hischeffekt am start!!!
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