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Interpret: A Hero a Fake
Titel: Let Oceans Lie
Label: Victory Records
Erschienen: 29.01.2010

Bewertung:
Autor: 8 von 15 (Hans Maulwurf)
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  Cover

Technikschule
Tracklist: 01. Our Summit, This World
02. Swallowed By The Sea
03. Elk River Falls
04. Sleepstate
05. Astronomical
06. Dear
07. Images
08. Let Oceans Lie
09. Eckhart
10. Impart Your Loss
11. A Year In Passing
Das altehrwürdige Victory Label bringt uns mit „A Hero A Fake“ technische begabte Jungspunde mit ihrer Vorliebe für technisch anspruchsvollen Metal(core).

Jetzt darf man sich durchaus fragen, worum es denn geht, wenn eine Newcomerband ihr zweites Album (nach „Volatile“ von 2008) veröffentlicht: Hörner abstoßen mit so etwas wie dem eigenen musikalischen Profil oder Etablierung mit bekannten Trademarks des Genres? Letzteres scheint hier eher zuzutreffen. Fast jeder Song besticht mit ausgiebiger Demonstration des individuellen Könnens der sechs Bandmitglieder. Der exzessive Einsatz des Crash-Beckens beim zigsten Breakdown kann aber auch etwas meschugge machen, deshalb halte ich mich lieber an die Details, die aufhorchen lassen:
Da wäre im Opener „Our Summit, This World“ die wirklich schöne Chrousmelodie zu nennen oder aber der erstaunliche Akkordwechsel im selben Song, den zumindest ich so tatsächlich noch nie zuvor gehört habe. Auch der Ausklang von „Swallowed By The Sea“ hat mit der klaren Gitarrenlinie, die die harten Riffs konterkariert, durchaus einen Hinhörer zu bieten. „Sleepstate“ haut mächtig auf den Putz, mit kehligem Geschrei und viel double bass. Gut ist auch der hoppelnde Rhythmus zu Beginn von „Dear“. Allerdings schlagen A Hero A Fake anschließend im selben Song so viele Haken, dass das fast schon wieder auf Kosten der Nachvollziehbarkeit geht. Es gibt mit „Images“ auch eine Ballade – schon an Position sieben –, in der ein Glockenspiel zu hören ist und wo die Stimme von Sänger Justin Brown stimmlich fast etwas an „Take A Picture“ von Filter erinnert. Eine spanische Gitarre in „Eckhart“ ist wieder so ein kurzer Augenblick, wo man mal kurz den Kopf hebt, da zwischen dem ganzen Geballer und den vielen Breaks kaum Luft zum Atmen bleibt. Zum Schluss gibt es dann einen Hidden Track (dass ich das noch einmal erleben darf), der nach mehrminütigem Grillengezirpe einsetzt. Warum und weshalb dieses genauso gut als Albumtrack funktionierende, weil kaum herausragende Stück versteckt wurde, ist schwer zu sagen.

Freunde versierten modernen Metals werden auf „Let Oceans Lie“ bestens bedient. Eine Breakdown-Welle nach der anderen wird von stürmischem Schlagzeugspiel und kräftezehrender Arbeit der Mannschaft an den Saiteninstrumenten sowie dem mal giftigen, mal cleanen Gesang des Fronmannes vorangetrieben. Die dicke ami-typische Produktion passt perfekt aufs Victory-Label, das vor noch gar nicht allzu langer Zeit Bands wie Bloodlet, Snapcase oder die deutschen Waterdown im Katalog hatte. Mit A Hero A Fake wird deutlich auf Nummer Sicher gegangen, da kann mich auch die technische Qualität des Albums nicht beeindrucken.
Ähnliche Band: Between The Buried And Me
Weitere vergleichbare Bands: As I Lay Dying, August Burns Red
 
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