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Interpret: Mudvayne Titel: Mudvayne Label: Sony Music Erschienen: 18.12.2009 Bewertung: Autor: 14 von 15 (dose) Leser: noch keine Wertung » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews (empfehlung)
Alternativer Metal mit Hang zur Progressivität
Tracklist:
01. Beautiful and strange
02. 1000 mile journey 03. Scream with me 04. Closer 05. Heard it all before 06. I can't wait 07. Beyond the pale 08. All talk 09. Out to pasture 10. Burn the bridge 11. Dead inside Hier ist es wieder, ein gelungenes Stück Musik zwischen Alternative, Metal, der klar aus der Nu Metal Schiene kommt, sich hier aber nicht festbeißt und progressiven Anleihen. Wieder sind es verstörende Momente mit Geschrei von Chad mit fast schon poppig anmutenden Melodien, Riffgewitter und Schlagzeugattacken neben treibenden Bassläufen, die das Album ausmachen und auch wenn es der Band von Album zu Album gelingt, eingängiger zu werden, verlieren sie dabei doch nie ihr Gesicht. Wo Mudvayne draufsteht ist auch Mudvayne drin und das ändert sich tzm Glück auch hier nicht. Das ganz persönliche Gefühl ist, dass Mudvayne sich weiter in den Spagat wagen wollen zwischen wütendem Metal und progressivem Alternative mit unvorhersehbaren und interessanten Strukturen. Auf diesen Weg haben sie sich begeben im ganzen Auftreten. So erscheint das neue Album auf den ersten Blick komplett weiß. Tatsächlich handelt es sich um ein spezielles Artwork von Paul Booth, das komplett in Schwarzlicht-Technik entwickelt wurde. Das Artwork ist also nur zu sehen, wenn man es unter Schwarzlicht betrachtet. Ähnlich aufwändige Ideen – wir erinnern uns – hatten auch schon Tool bei ihren Covergestaltungen und gerade der oft stark im Vordergrund liegende Bass erinnert an eben diese Band. Die erste Single „Scream With Me“ ist hierfür ein gutes Beispiel. Auf dem Album findet sich wieder alles von heftigen Ausbrüchen bis hin zum akustischen traurigen Ausklang in „Dead Inside“ und am Ende beweisen Mudvayne vor allem eines: Auch wenn sie ihren eigenen Stil gefunden haben sind sie darin nicht gefangen. Kleine aber merkbare Schritte an den Grenzen des eigenen Soundkosmos werden gewagt und erfolgreich gegangen. Mudvayne sind Metal, alternativer Metal, (noch) zu eingängig für eine wirklich progressive Schiene, aber auch viel zu vertrackt und überraschend für 0815 Nu Metal. Und damit ist auch „Mudvayne“ wieder im gesamten Paket zu empfehlen. Da ist es nicht schlimm, dass das Album eigentlich längst fertig war und schon Anfang dieses Jahres hätte erscheinen sollen. Übrigens, die limitierte Version des Albums kommt mit einer kleinen Schwarzlichtlampe daher – zu empfehlen ist das auch deswegen, weil man sonst das großartige Artwork nicht in Augenschein nehmen kann.
Ähnliche Band: American Head Charge
Weitere vergleichbare Bands: Tool, Fear My Thoughts, Slipknot meinungen zu der veröffentlichung
06.02.2010 | 19:38 Uhr | der mann aus wü: keine Wertung
bin die tage endlich mal dazu gekommen, mich dem album zu nähern und bin sehr positiv überrascht; nicht, dass bislang ein schlechtes album dabei gewesen wäre, aber die letzten paar scheiben hatten halt kaum mehr was vom ld50-mäßigen "wow-effekt". auf dieser scheibe hier machen mudvayne zwar auch eher an dem punkt weiter, den sie zuletzt beackerten, aber das rohe, verwirrende ist wieder mehr da. und die zuletzt typischen hits wie "scream for me" und konsorten sind deutlich in der minderheit. applaus!
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