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Interpret: Sarah Kreuz
Titel: One Moment in Time
Label: Universal Music
Erschienen: 27.11.2009

Bewertung:
Autor: 4 von 15 (Pinkpanterchen)
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  Cover

Wird ganz schnell in der Versenkung verschwinden
Tracklist: 01. Broken Ground
02. If One Bird Sings
03. Whenever it�s Raining
04. I'll be yours
05. Over Again
06. Anything but Love
07. You carried me
08. Gipsy Girl
09. Heartache on the Dancefloor
10. Heaven is a Better Place
11. The Distance
12. Brave
13. Unforgettable
14. Listen
15. One Moment in Time
Ich wollte nicht gleich mit Vorurteilen an das Album herangehen, leider bestätigt sich jedoch ab dem 2. Titel, dass es sich abermals um ein typisch langweiliges, eindimensionales Album einer, aus einer Castingshow stammenden, Sängerin handelt. Ausgelutschte Kompositionen, grauenvoll kitschige Lyrics, grottige Arrangements, wo fange ich an, oder wo höre ich auf?!

„Broken Grounds“ gut gelungen und Lust auf mehr machend, weicht leider ganz schnell den üblichen banalen Strukturen wie z. B. in „If one bird sings“, von den Lyrics mal ganz zu schweigen. Und wen will sie mit „When it´s raining“ imitieren – die Weather Girls, Donna Summer? – Egal wir brauchen jedenfalls nicht noch mehr schlechte 80s-Verschnitte. „I´ll be yours“ fängt noch vielversprechend an, hält jedoch auch nur bis zum Refrain an.

Danceähnliche Midtempo Nr. wie „Over again“ oder „The distance“ passen einfach nicht zu ihr – da zwingt man sie, ähnlich wie es jüngst bei Jordin Sparks der Fall war, unverständlicherweise in ein Dancekorsett. - Hauptsache es ist wenigstens ein tanzbarer Song dazwischen, egal wie schlecht er auch sein mag.
Die „Anything but love“- Collabo, schon furchtbar von Daniel Schuhmacher interpretiert, hätte man getrost weglassen können.

Zu den stärkeren Titeln gehören die Balladen „You carried me“ und „brave“, wenngleich diese auch nichts außergewöhnlich Neues bereithalten. Allerdings gibt es noch ein wirkliches Highlight auf der CD – man mag es kaum glauben – „Unforgettable“. Bitte in Zukunft mehr davon, sofern wir je wieder etwas von Frau Kreuz hören werden.

Potenzial hat sie, wie so viele ihrer Vorgänger/innen auch, bringt nur nichts, wenn die Produzenten ständig die gleichen Fehler in der Auswahl der Songs treffen. Aber warum rege ich mich eigentlich auf – war ja nicht anders zu erwarten.
Letztendlich wird sich Sarah nahtlos zu den längst vergessenen, gecasteten Nullnummern wie Lisa Bund, Linda Teodosiu hinzugesellen. Die deutschen „Superstars“ können einfach nicht mit den englischen oder amerikanischen Castingstars mithalten, auch wenn diese ebenfalls an der typischen Castingkrankheit leiden und mit ständig wiederholenden Kompositionsmustern zu kämpfen haben, so sind diese doch wenigstens mainstreamtauglich.
Ähnliche Band: Jordin Sparks
Weitere vergleichbare Bands: Kelly Clarkson
 
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