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Interpret: Them Crooked Vultures
Titel: Them Crooked Vultures
Label: Sony Music
Erschienen: 13.11.2009

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
Leser: 12 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Nicht ganz einfach...
Tracklist: 01. No One Loves Me & Neither Do I
02. Mind Eraser, No Chaser
03. New Fang
04. Dead End Friends
05. Elephants
06. Scumbag Blues
07. Bandoliers
08. Reptiles
09. Interlude With Ludes
10. Warsaw Or The First Breath You Take After You Give Up
11. Caligulove
12. Gunman
13. Spinning In Daffodils
Hier ist sie, die neue Supergroup im Rock. Mal wieder haben sich ein paar befreundete Musiker zusammengetan um gemeinsam ein neues Projekt zu starten. Die Rede ist von Them Crooked Vultures, die neue Band um Sänger und Gitarrist Josh Homme (Kyuss, Queens Of The Stone Age), Bassist John Paul Jones (Led Zeppelin) und Schlagzeuger Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters). Allesamt hatten an anderen Stellen schon Kontakt zueinander und wie es sich anhört, wenn Grunger, 70s Rocker und Stoner-Rocker zusammen Musik machen, das kann man vielleicht erahnen, noch besser auf dem ersten Album „Them Crooked Vultures“ hören.

Es regiert der Rock, das ist klar – getragen von sägenden Gitarren und dem charakteristischen Gesang von Josh Homme. Das Album beginnt vergleichsweise getragen mit „No One Loves Me“, einer treibenden Nummer, die nicht total mitreißt, aber das Interesse weckt. Bei „Mind Eraser No Chaser“ wird das Tempo etwas angezogen und Foo Fighters typischer Punk erhält einzug. Leicht schräg und mit vergleichsweise hohem Tempo wird hier ordentlich nach vorne gerockt. In „New Fang“ wird es dann zu Beginn eine Prise psychedelischer und 70s lastiger. Die drei Musiker sind also alle in ihrem Element und gießen zusammen, was zusammen passt.

Das Album hat in Songs wie „Dead End Friends“ schöne Momente, mal rockender, mal melodischer aber der ganz große Wurf ist hier nicht gelungen. Wahrscheinlich wird das Album ein Erfolg – bei den Musikern wäre alles andere verwunderlich und irgendwie muss man das Album als Rock-Fan haben. Wenn man „Them Crooked Vultures“ aber komplett durchgehört hat fragt man sich, ob man einfach noch ein paar mehr Durchgänge braucht, um hier einen richtigen Zugang zu finden, oder ob hier einfach zu viele gute Köche den Brei etwas verdorben haben. Denn auch nach ein paar Durchgängen klingt das Album eher wie eine Jam Session von drei Musikern, die andere Musiker begeistern wird, aber wenig Hit Potenzial mitbringt, als wie ein gutes Rockalbum guter Musiker: Dazu sind zu viele Teile zu verschroben und gehen zu schwer rein ins Ohr und wirken noch zu unausgegoren.
Ähnliche Band: The Dead Weather
Weitere vergleichbare Bands: Queens Of The Stone Age, Foo Fighters
 
meinungen zu der veröffentlichung
03.03.2010 | 10:05 Uhr | dose: 10 Punkte ok... dann höre ich sie halt nochmal..

02.03.2010 | 17:58 Uhr | der mann aus wü: 12 Punkte die scheibe wächst und wächst, ich bin begeistert und positiv überrascht. ihre beste wirkung entfaltet sie übrigens meines erachtens beim genuss des ganzen am stück. guter flow insgesamt.

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