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Interpret: Jack Johnson
Titel: En Concert
Label: Universal Music
Erschienen: 23.10.2009

Bewertung:
Autor: 7 von 15 (dose)
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  Cover

Wenn zu fetter Sound nicht passt
Tracklist: 01. Belle / Banana Pancakes
02. If I Had Eyes
03. Do You Remember / Remember
04. Sleep Through The Static
05. Flake
06. Bubble Toes / Express Yourself
07. Wasting Time
08. What You Thought You Need
09. Country Road
10. Staple It Together
11. Sitting, Waiting, Wishing
12. Constellations
13. The Horizon Has Been Defeated / Mother and Child Reunion
14. Good People
15. All At Once
16. Gone
17. Home
18. Times Like These
19. Angel / Better Together
Jack Johnson ist ein Phänomen. Schlicht und einfach, sonnig aber nicht groß aufgebauscht ist seine Musik. Sie hat wenig von all dem, was im Pop Business sonst gefragt ist – keine Nackten Brüste, kein Bling Bling und auch nichts auf Hochglanz poliertes. Ehemals ein Geheimtipp, den lediglich 60 Leute in kleinen Clubs begeistern konnte, spielt Jack Johnson mittlerweile vor 10.000 bis 20.000 Leuten und reißt die Fans mit.

Das Erfolgsrezept ist einfach: Jack Johnson macht einfache Singer/Songwriter Musik mit Seele, die einem Sonnenstrahlen ins Herz zaubert. Das machte die Alben aus und genau das ist es, was in großen Stadien nicht mehr funktioniert. Teil von einer seiner Live-Shows zu sein und um sich rum fanatische Fans zu haben, reißt trotzdem mit, also funktioniert Jack Johnson ebenso live auf großen Bühnen, wie als Hintergrundmusik in Cafés und in H&M Filialen. Da sollte es doch verwundern, wenn das erste Live-Album „En Concert“ mit seinen chilligen Songs nicht auch ein Erfolg würde.

Trennt man aber den kommerziellen Erfolg mit dem, was man zu hören bekommt, dann muss man feststellen, dass unabhängig von großen Verkaufszahlen bei immer größer werdenden Hallen die Seele immer mehr verloren geht. Aufgenommen auf seiner Tour 2008 wirken alle Songs zu sehr durchgeplant, um wirklich herzlich zu sein. Klar, es sind die bekannten Songs und 19 Tracks sind nicht wenig. Die Zerbrechlichkeit oder das Leichte, das so viele Songs ausgemacht hat, fehlt bei einer fetten Stadion-Produktion aber völlig und da hier leider nur die CD und nicht die DVD vorliegt und somit das Visuelle Erlebnis ausbleibt, kann „En Concert“ nicht begeistern. Sicher: Fans greifen zu, wer bei der Tour war ohnehin und das sind schon viele hunderttausend Käufer. Wer sich aber in die schlichte, schöne und herzliche Musik direkt aus der Seele Jack Johnsons verliebt hat, dem wird hier wenig geboten, auch wenn Paula Fuga und Pearl Jam Sänger Eddie Vedder mit ihren Gastauftritten sicherlich noch eine gewisse besondere Note mitgeben. Vielleicht ist die Kritik nicht ganz fair, weil Johnson wahrscheinlich einfach weiter das macht, worauf er Lust hat und das ganze Hype-Thema anderen überlässt – besser macht es die Stadionrock-Songs, die man hier bekommt und für die die Kompositionen nicht ausgelegt sind, leider auch nicht.
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