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Interpret: Yesterday I Had Roadkill
Titel: Self Titled
Label: Do It Yourself
Erschienen: 12.06.2009

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Frisch von der Straße...
Tracklist: 01. Exposition
02. I Grilled The pr0n Queen
03. The Black Hole Information Loss Problem
04. A Perfect Guide For Ruined Life
05. Dental Putrefaction
06. Dental Putrefaction06-A Journey To The Hospital Could Be Yours
07. Cigarettes, Coffee And The Messiah Complex
Na du glaubst es ja kaum was so alles an einem Valentinstag passieren kann. Klar zuerst denkt man an Verliebte, Schokolade und Herzlichkeiten. Leute wie ich denken an Splatterfilme wie My Bloody Valentine und somit an blutige Herzen und verstümmelte Leichen. Das haben sich wohl auch diese Wiesbadener Jungs gedacht, Scheiß auf Freundlichkeit und Friede, Freude, Eierkuchen, lasst uns was zerstören. So zerplatzen bei ihrem Self Titled Debüt alle Mädchenträume eines romantischen Tages. Anstatt Schokoladenherzen gibt’s hier was deftigeres, was vom Kühlergrill!

Yesterday I Had Roadkill klingen so wie ihr Name es verspricht: Wie eine undefinierbare Masse aus Gedärmen, Blut und Lack. Mal glänzend wie der Lack der Bandkarre die auf unser armes Opfer zurast. Blutig wie die Sekunden nach dem Knall. Gedärme und andere Körperflüssigkeiten spritzen umher. Gequälte Schreie, alles scheint sich in Zeitlupe abzuspielen. Ewig lang erscheinen die Qualen, der drückende Beat der manchmal an ein sterbendes Herz erinnert, spiegelt astrein die letzten Sekunden des Straßenopfers wieder. Dazu zucken die letzten elektronischen Impulse durch das sterbende Hirn. Welches mit tiefen Growls oder keifenden Schreien sich seines Sterbens bewusst wird. Beide Stimmen scheinen gleichzeitig aus diesem Schreckensszenario hervorzukeimen. Halb zerrissen spürt man nur noch Schmerz, ohrenbetäubend rauscht das Fahrzeug weiter und der letzte Reifen gibt dir den Rest. Nun bricht alles heraus, Grenzen verschwimmen, Tod, Leben, Schönheit, Ekel alles vereint sich in einer pulsierenden Masse. Genau diese Masse kratzen die Jungs vom Kühler und pressen sie auf ihre Platte. Ein Martyrium was schöner nicht hätte sein können.

Nix für schwache Nerven. Die Jungs machen ihre Sache verdammt gut. Die Slow-Motion Breakdowns, die Blastbeatattacken, die Riffmonster, die Melodien, die elektronischen Spielereien, die Filmzitate, die zwei Stimmlagen und die Gang Shouts. Man kennt das alles, doch Yesterday I Had Road Kill präsentieren es ohne Kompromisse. Mit vielen Ecken und Kanten dann denen man sich stoßen kann. Eine Band die Musik macht die ihr gefällt, die sich aus vielen Grind- und Deathcore Bands bedient und trotzdem nicht wie ein lascher Abklatsch klingt. Grandios!
Ähnliche Band: Killwhitneydead
Weitere vergleichbare Bands: Preschool Tea Party Massacre, Into The Moat, Rolo Tomassi
 
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