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Interpret: Zero Mentality
Titel: Black Rock
Label: Letitburn Records
Erschienen: 09.10.2009

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (ed_moses)
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  Cover

Und wieder ein neues Subgenre?
Tracklist: 01. Black rock
02. Electric lips
03. No salaam no shalom
04. Planet der Affen
05. Devils charity
06. Fragile heart
07. Feature dich selbst
08. Come home
09. Dead ember
10. Das Ende vom Lied
Sowohl der Titel des neuen Albums als eben auch der Titelsong machen recht schnell klar, was man auf „Black Rock“ von den fünf Jungs aus dem Ruhrpott so geboten bekommt. Hier wird ein großer neuer Schritt gewagt und die doch manchmal recht festgefahrenen Genregrenzen weit hinter sich gelassen. Hören sich doch gerade die ersten drei Stücke „Black Rock“, „Electric Lips“ und „No Salaam, No Shalom“ mehr nach einem Bastard aus Metal und vor allem Rock an, wo auch Bands wie zB Mötley Crue gefallen dran finden würden.

Man muss ehrlich sagen, dass sich das anfangs erstmal ein bisschen gewöhnungsbedürftig anhört, zumal die Stimme von Sänger Ben auch ziemlich im Vordergrund steht. Doch wirkt die Musik nicht einfach irgendwie zusammengewürfelt sondern durchdacht und ordentlich strukturiert und macht nach häufigerem hören auch durchaus Spaß.

Ab dem vierten Song „Planet der Affen“ werden ihre Hardcorewurzeln wieder deutlicher und kommen mehr und mehr zum Vorschein. Die Stimme wird etwas tiefer und schleppender und es wird weiter aufs Gas getreten um immer mal wieder ein klassisches Break einzustreuen. Auch die Metalriffs die gerade bei „No Salaam, No Shalom“ sehr deutlich zu hören sind, werden ein wenig zurückgeschraubt ohne, dass sie ganz verschwinden. Ein weiterer sehr interessanter Track ist „Fragile Heart“ welcher als Hardcorebrecher beginnt und zwischendurch sehr melodiöse Tendenzen animmt und von Keyboard untestützt sehr abwechslungsreich wirkt. Der Rest des Album gestalltet sich auch eher in Richtung Hardcore als die ersten drei Rocklieder, was eigentlich fast ein bisschen schade ist, wirken die ersten Songs doch recht frisch und ein, zwei mehr von dieser Sorte hätten dem Album sicher nicht schlecht getan. Und wenn man denk, dass Album läuft einfach so aus, bekommt man mit dem vorletzten Song „Dead Ember“ eine astreine Ballade mit weiblichen Gesang vor den Latz geknallt. Um dann mit „Das Ende Vom Lied“ nochmal einen Hardcoresong mit deutschen Texten zu enthalten.

Allerdings muss man sagen, dass man sich an die Stimme und die Art wie Ben Fink sinkt doch ein bisschen gewöhnen muss, teilweise erinnert er mit seiner Betonung der Worte so ein bisschen an Clawfinger, und irgendwie kann ich mit deutschsprachigen Liedern nicht so ganz anfreunden.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Herren hier einen doch recht mutigen Schritt gegangen sind und das Spagat zwischen Rock, Hardcore und auch Metal gerade in den ersten Songs gut und auch interessant hinbekommen und man auf die weitere Entwicklung durchaus gespannt sein darf.
Ähnliche Band: The Heartbreak Motel
Weitere vergleichbare Bands: Clawfinger, World Collapse
 
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