cd-reviews
Interpret: The Black Dahlia Murder
Titel: Deflorate
Label: Metal Blade
Erschienen: 11.09.2009

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (Raging Masl)
Leser: 10 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Monotonie statt Melodie
Tracklist: 01. Black Valor
02. Necropolis
03. A Selection Unnatural
04. Denounced, Disgraced
05. Christ Deformed
06. Death Panorama
07. Throne Of Lunacy
08. Eyes Of Thousand
09. That Wich Erodes The Most Tender Of Things
10. I Will Return
Da ist er also, Hassbrocken Nr. 4 der Amis, „Deflorate“ der zuletzt etwas in der Öffentlichkeit untergegangen ist. Der Vorgänger „Nocturnal“ hatte die Fangemeinde ja ein wenig gespalten, da doch einige Längen und Belanglosigkeiten vorhanden waren, die es nun galt zu beheben. Zu der Frage ob dies gelungen ist kann ich gleich zu Anfang ich nur ein klares JEIN hervorbringen.

Ein fantastisches Mosh-Intro wie auf den ersten beiden Alben gibt es leider mal wieder nicht, doch gleich beim Opener wird klar, das The Black Dahlia Murder mal wieder keine Gefangenen machen und das Gaspedal ordentlich durchdrücken. Die Besetzungswechsel an Drums und zweiter Gitarre haben dem Sound also keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Der aktuelle Drummer Shannon Lucas ist technisch gesehen der wohl beste den sie bisher hatten, dieser Kerl blastet alles zu Asche. Auch Gitarrist Ryan Knight zeigt vor allem bei den Tracks „throne of lunacy“ und „i will return“ das er voll und ganz in die Truppe integriert ist.

Alles schön und gut, doch will beim Durchhören irgendwie nie so richtig der Funke überspringen. Wie gesagt, es handelt sich durch und durch um eine Black Dahlia Murder Platte, aber dies ist das einzig positive daran. Wo beim Debüt noch geniale Melodien für Einzigartigkeit sorgten, wird hier einfach nur alles in Grund und Boden geprügelt. Monotonie statt Variabilität. Apropos Variabilität: Die unverkennbare Stimme von Trevor Strnad hat sich auch en wenig gewandelt. Das Gekreische klingt heller und klarer, die Growls sind mehr zu einem tieferen „Sprechton“ verkommen. Was jetzt besser ist muss jeder für sich selbst entscheiden, ich persönlich fand die vorherigen Stimmversionen weitaus besser.
Was bleibt ist ein eher ernüchternder Eindruck, von den (immer) hochgesetzten Erwartungen an eine Platte der Kings des Melodic Death Metal. Für den Nachfolger würde ich mir weniger Geschwindigkeit und mehr „Ohoo“-Effekte wünschen, dann sind sicherlich auch mehr Punkte drin. Bleibt nun abzuwarten wie sich die neuen Songs live so schlagen.
Ähnliche Band: All Shall Perish
Weitere vergleichbare Bands: Neaera, Despised Icon, Soul Demise
 
meinungen zu der veröffentlichung
01.10.2009 | 03:50 Uhr | hollow_crown: 10 Punkte hmm... kein hammer song, der vom hocker haut, dabei. also bei mir is der funke auch nich übergesprungen. deutlich schwächer, als die alben davor.^^

28.09.2009 | 18:31 Uhr | Raging Masl: 12 Punkte äääh ja, das hab ich mich dann auch selbst gefragt, aber das is wohl der trotz aller ernüchterung anhaltende black dahlia murder bonus....

28.09.2009 | 09:02 Uhr | dose: keine Wertung oh - cool, dass du ne review schreibst / geschrieben hast... weiter so ;) (auch wenn ich nicht verstehe, wie man einem album, bei dem der funke nicht überspringt, 12 Punkte geben kann ;))

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