cd-reviews
Interpret: A Fine Frenzy
Titel: Bomb in a Birdcage
Label: EMI Music
Erschienen: 28.08.2009

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (panic-at-my-disco)
Leser: noch keine Wertung


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Etwas lahmer Mädchen-Pop
Tracklist: 01. Wouldn't Do
02. New Heights
03. Electric Twist
04. Blow Away
05. Happier
06. Swan Song
07. Elements
08. World Without
09. Bird Of The Summer
10. Stood Up
11. Beacon
Es gibt ein neues Album von A Fine Frenzy. Da denkt man sich, hat die Gute nicht letztens erst ihr Debüt-Album mit dem unausweichlichen Erfolgs-Hit "Almost Lover" veröffentlicht? Dass das schon zwei Jahre her ist, mag einem aufgrund der Dauer-Präsenz dieses Songs wohl nicht so bewusst sein.

Einen ähnlich eingängigen Geniestreich kann man auf ihrem neuen Album nicht finden. Und auch sonst wird man den Eindruck nicht los, dass hier auf die Schnelle eine neue Veröffentlichung nachgeschoben werden sollte, damit der Hype um die hübsche Amerikanerin nicht verblasst.

Laut Presse-Info hat sie beim Schreiben des Albums ihre rebellische Seite entdeckt, wovon man aber nicht wirklich viel merkt. Besonders die ersten Songs sind gewöhnlicher Dudel-Pop, der nicht mehr tut, als ganz süß nebenher zu laufen, bevor es dann mit "Electric Twist" etwas ausgefallener wird. Man muss ja mit der Zeit gehen, und so gibt es ein bisschen New Wave mit catchy Beat und flippigem Gesang. Parallelen zu La Roux sind gegeben, sogar die sich in den Höhen überschlagende Stimme.

Danach folgt der Hippie-Song "Blow Away" im Country-Folk-Stil, bis es mit "Happier" wieder etwas melodieträchtiger zur Sache geht. Hier klingt A Fine Frenzy original wie Lily Allen.

Danach gibt es die obligatorische Ballade "Swan Song". Ein paar Akkorde auf dem Klavier spielen und dazu ein paar gefühlsgeladene Zeilen hauchen ist wirklich keine große Kunst. Aber das ist es halt, worauf die Leute so abfahren, also okay.

Ab da geht es weiterhin ruhiger vor sich, ohne nennenswerte Auffälligkeiten. Eventuell kann noch "World Without You" als Anwärter auf die neue Single-Auskopplung fungieren, und "Stood Up" klingt ein bisschen nach Four Non Blondes und The Cranberries, ansonsten ist alles recht abwechslungsarm und langweilig.

Fazit: Die Musik von A Fine Frenzy bleibt weiterhin schön anzuhören und gibt eine super Hintergrundbeschallung für Serien wie Dr.House oder CSI ab, für die sie schon früher ihre Songs beigesteuert hat. Wirkliche Ohrwürmer oder melodische Aufmerksamkeits-Fänger wie "Almost Lover" gibt es auf diesem Album nicht.

Aber ihren Fans wird es so oder so gefallen, und davon hat sie mindestens eine Millionen - zumindest verfolgen so viele Menschen zurzeit ihr Twitter-Profil.
Ähnliche Band: KT Tunstall
Weitere vergleichbare Bands: Sara Bareilles, Maria Mena, Jem
 
meinungen zu der veröffentlichung
Es wurden noch keine Meinungen zu diesem CD-Review veröffentlicht.
meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!