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Interpret: Krypteria
Titel: My Fatal Kiss
Label: On Fire
Erschienen: 28.08.2009

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (hollow_crown)
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» offizielle Website
  Cover

Krypteriapolis
Tracklist: 01. Ignition
02. My Fatal Kiss
03. Why (did you stop the world from turning)
04. For you I'll bring the devil down
05. Deny
06. The freak in me
07. Never say die
08. Dying to love
09. Shoot me
10. God I need someone
11. Now (start spreading the word)
12. Head first into a sea of flames
13. Too late, game over and goodbye
Bei Krypteria merkt man sofort, dass sie wissen, was sie tun. Das sollte nicht minder daran liegen, dass Leadsängerin und Pianistin Ji-In Cho Gesang und Klavier an einer Musikhochschule in Köln studiert hat. Das deutsch-koreanische Quartett bringt mit "My Fatal Kiss" seinen dritten Silberling zu Tage, der auf das 2007 erschienene Album "Bloodangel's Cry" folgt.

Krypteria setzen diverse Akzente auf ihrem neuen Werk, beispielsweise mit längeren Gesangspassagen, wo Frontfrau Ji-In Cho ihr Talent beweist oder auch mit gregorianischen Gesängen, die eine ganz eigene Atmosphäre vermitteln und den Songs einen besonderen Touch verleihen. Eine Mischung aus Rock, Metal und Gothic wird dem Hörer hier zuteil, wobei alles sehr abwechslungsreich gestaltet ist und trotzdem Melodien enthält, die sofort ins Ohr gehen und mitreißen.
Sehr episch wirkt das Ganze und scheint vor allem Live sehr energetisch zu sein, wo Krypteria ihre definitive Domäne sehen. Das neuste Werk ist lupenrein produziert und kann durch viel Druck überzeugen, was für das hauseigene Studio von Gitarrist und Producer Chris Siemons spricht, der "My Fatal Kiss" selbst produziert hat. Krypteria kreieren ihren eigenen Stil, der durch viele verschiedene Aspekte überzeugen kann: Chöre, Klaviereinlagen, Gitarrensoli und nicht minder durch hymnische Refrains, die sofort auffallen. Trotzdem schlagen sie mit stakato Gitarrenriffs auch sehr harte Töne an, die mit ausufernden Gesangspassagen weiterentwickelt und völlig ausgeschöpft werden.
Ebenso wird man in frühere Hardrock Dekaden versetzt, die stark an die Götter von Led Zeppelin und deren Gitarrenvirtuose Jimmy Page erinnern ("Why (did you stop the world from turning)").
Bei diesem Album kann man direkt erkennen, dass Krypteria jeden Song gut durchdacht und komponiert haben, da jede Priorität richtig gesetzt erscheint und dem Hörer eine breite Landschaft an Melodien und Talent beschert. Auch Bassist Frank Stumvoll und Drummer S.C. Kuschnerus sollen nicht unerwähnt bleiben, da auch sie durch eine technisch hohe Leistung begeistern und Krypteria somit komplettieren.
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