cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Darkest Hour
Titel: The Eternal Return
Label: Victory Records
Erschienen: 26.06.2009

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (coney)
Leser: 10 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Eine Ausnahmeband spielt sich und ihre Fans in Ekstase
Tracklist: 01. Devolution Of The Flesh
02. Death Worship
03. The Tides
04. No God
05. Bitter
06. Blessed Infection
07. Transcendence
08. A Distorted Utopia
09. Black Sun
10. Into The Grey
Seit über 14 Jahren im Geschäft und mit nunmehr sechs LPs im Gepäck feilen Darkest Hour weiter an ihrem Status als die Ikonen modernen Metals. Seit dem Debüt im Jahr 2000 und danach in jedem ungeraden Jahr seit 2001 schlägt allen Metal Bands regelmäßig die dunkelste Stunde. Darkest Hour heben mit "The Eternal Return" die Messlatte auf eine neue Rekordhöhe und alle anderen werden wieder verzweifelt daran scheitern.

"Eternal Return" bedeutet "Ewige Wiederkunft" und ist eine zentrale Idee in Friedrich Nietzsches Philosophie, derzufolge sich alle Ereignisse unendlich oft wiederholen. Dies näher zu beleuchten, überlasse ich besser anderen - für Normalsterbliche wie mich beschreibt der Film "Groundhog Day" ("Und ewig grüßt das Murmeltier") diesen Gedanken am simpelsten. Im Fall von Darkest Hour vermittelt der Titel also Wiederholung und Stagnation.

Musikalisch fühlt man sich schon an die ehemaligen Werke erinnert, aber viel mehr markiert "The Eternal Return" eine Besinnung auf die idealistische Vergangenheit der Band aus Washington, D.C.. Darkest Hour graben nach ihren Wurzeln und bringen ein Thrash Album hervor, was Fans anspruchvollen, virtuosen Metals mit ungezügelter Härte und Schnelligkeit, treibenden Riffs und Double Bass Drums sowie schnörkellosen Arrangements und inspirierenden Melodien zu Jubelschreien hinreisst. Die Vocals klingen aggressiver als zuvor und die Soli, wenn auch spärlicher als beispielsweise auf dem Vorgänger "Deliver Us", setzen die Thrash Tradition fort. Ein weiteres Indiz für die Selbstreflektion der Band ist die Verpflichtung von Indie-Label Produzent Brian McTernan (Thrice, The Bled, From Autumn To Ashes, Circa Survive), der bereits die Aufnahmen des Debüts "Mark Of The Judas" begleitet hat.

Darkest Hour lassen bei ihrer Thrah Metal Extravaganza leider etwas wenig Platz für Variationen. Zu selten nimmt man sich mal eine Pause oder lässt langsamen Passagen Raum zur Entfaltung. Dem Metal Fan macht das sicherlich nichts aus, doch es erschwert den anderen den Zugang zur Musik. So bleibt am Ende die Schlussfolgerung, dass wir es hier mt einer Platte zu tun haben, die zwar lediglich in einer Nische funktioniert, diese aber ausnahmslos dominiert. Somit impliziert der Titel auch, dass die Band ihren Platz in der Musikwelt gefunden zu haben scheint.
Ähnliche Band: As Hope Dies
Weitere vergleichbare Bands: Dead To Fall, The Black Dahlia Murder
 
meinungen zu der veröffentlichung
29.06.2009 | 17:47 Uhr | Trueside_Eric: keine Wertung mh...ne leichte steigerung zur "deliver us". tortzdem nicht mehr das, was sie mal waren. leider.

29.06.2009 | 13:35 Uhr | hollow_crown: 11 Punkte finde auch, dass der sound arg stumpf ist... trotzdem gefällts mir, No God ist eines der stärkeren lieder

29.06.2009 | 13:15 Uhr | Worscht: keine Wertung nach den großartigen ersten drei alben musste es irgendwann mit dieser band bergab gehen, und das geht es schon lange.

27.06.2009 | 14:06 Uhr | Severed: 8 Punkte Na, das war ja mal laaaaangweilig. Schade, dass sich die Jungs nen neuen Produzenten besorgt haben, der schöne warme Sound der Vorgängerscheibe mit Devin Townsend an den Reglern ist dahin und stattdessen kehren die Jungs zu einem staubtrockenen, flachen und amateurhaften Sound zurück. Die single-note-riff songs dümpeln so vor sich hin, neue Ideen Fehlanzeige. (Ausnahme: "No God": Gut!)
Ich mag DH sehr gerne aber dieses Album wirkt wie ne triste Ausrede. Schade.

25.06.2009 | 20:33 Uhr | etid777: 12 Punkte vorgänger waren allesamt besser. trotzdem gute scheibe

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