cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Nahemah
Titel: A New Constellation
Label: Lifeforce Records
Erschienen: 22.05.2009

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (CUBTB)
Leser: 9 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Progressives Spanien...
Tracklist: 01. Much Us
02. Absynthe
03. Follow Me
04. Reaching The Stars
05. The Perfect Depth Of The Mermaids
06. Air
07. Under The Mourning Rays
08. The Trip
09. Smokes Men
10. Outer
1999 nahmen sich eine handvoll Spanier ein Herz und wollten neue Soundsphären erobern. Zu ihren großen Vorbildern werden sicherlich Bands wie Opeth und Isis gehören, doch wollten die Jungs aus Alicante ihre Vorbilder nicht einfach kopieren sondern etwas eigenes Schaffen. Es gelang und sie konnten sich erfolgreich von der breiten Masse abheben. Lifeforce Records wurde aufmerksam und so veröffentlichten Nahemah 2007 „The Second Philosophy“. Nun kehren sie mit „A New Constallation“ pünktlich zum 10 Jährigen Bandjubiläum zurück.

Der neue Longplayer der Spanier überzeugt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Wunderbar werden wütende geschrieene Vocals dem cleanen Gesang gegenüber gestellt. Genauso wie das ruhige jazzlastige Saxophon den düsteren Melodien gegenübersteht. Doch hier zeichnet sich kein Zwei Fronten Krieg ab sonder vielmehr ein Symbiose aus diesen beiden Welten. Als das Saxophon zum ersten Mal auftaucht, gliedert es sich leise und sehr harmonisch in den bereits überwältigenden Soundteppich ein. Dieser wird von ausufernden Melodien erzeugt, denn auf „A New Constallation“ wird sich definitiv auf die epische Gitarrenbasierte Stärke der Band verlassen. Das Können des Quintetts ist unbestreitbar, nicht nur in den ruhigen cleanen Momenten zeichnen sich wunderbar harmonisch verstricke Melodien ab, auch die harten Riffe lassen ordentlich Groove mitschwingen. Das gesamte Album ist überzogen von späherischen Keyboardklängen die oft an Spaceopern erinnern. Mal klingt es wie in „Absynthe“ schon fast Pop-mäßig, mal eben sehr späherisch galaktisch wie in „Smoke’s Men“. In „Under The Mouring Rays“ bildet es eher einen Schleier der sich über die epische Melodie legt und ihr damit noch mehr Dramatik und auch Dynamik verleiht. Generell ist das Markenzeichen der Band Grenzen zwischen den Genre zu sprengen, so reihen sich Mogwaiklänge neben Opeth-Vocals, Pink Floyd Einflüsse lassen sich ebenso wenig leugnen wie trippige Radiohead-Elemente. So vergeht die Zeit viel zu schnell bis mit „Outer“ der perfekte Ausstieg gefunden wird. Ein harmonisches Album welches mit dem letzten Track noch einmal alle Sinne befriedigt und mit kleinen Überraschungen aufwartet.

Post-Rock meets Metal a la Opeth, wem bei diesem Gedanken schon das Wasser im Mund zusammenläuft sollte hier zugreifen. Wer die neue Isis mag, sollte hier definitiv einen Durchlauf riskieren. Wer eher Alternatives Zeug ohne Geschrei hört sollte Nahemah eine Chance geben, denn dieses Album ist ein Alternative Doom Kracher der es in sich hat.
Ähnliche Band: Opeth
Weitere vergleichbare Bands: Isis, Mogwai, Pink Floyd, Cult Of Luna
 
meinungen zu der veröffentlichung
26.08.2009 | 14:36 Uhr | der mann aus wü: 9 Punkte wie man z.b. angesichts einer eingängen hymne wie "follow me" noch diese ganzen opeth-, cult-of-luna-, mogwai-,... -vergleiche kolportieren kann, ist mir ein rätsel.

ansonsten wirkt die scheibe insgesamt etwas zerrissen auf mich. weniger ist manchmal halt doch etwas mehr.

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