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Interpret: Hand to Hand
Titel: Design the End/Follow the Horizon
Label: Lifeforce Records
Erschienen: 08.05.2009

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Hand in Hand
Tracklist: 01. In This City
02. State of Emergency
03. Last Saturday Was Way Better
04. I Drew a Portrait in Philly
05. Mr. Warwithin
06. Lion's Den
07. Passing Through
08. Love Muscle
09. Muertos Caminan
10. Lets End This Album with a Party
Hand to Hand kommen aus dem sonnigen Florida und bringen uns Emotional Hardcore ala Silverstein. Ihre Debütsingle wurde bereits von einem bekannten in der Szene produziert, James Paul Wisner (Underoath, Further Seems Forever, 36 Crazy Fists). Er nahm sich dann der jungen Band auch bei ihrer ersten Full Length wieder an. Diesmal mit LifeForce im Rücken konnte die Band gestärkt weiter in die immer populärer werdende Szene vordringen. So verwundert es nicht, dass „A Perfect Way to Say Goodbye” ordentlich einschlug. Stiegen die Jungs so sehr schnell zu einer der meistgehörten Bands an den großen College Radios auf. Nun reichen uns Hand to Hand mit 10 Songs erneut die Hand und freuen sich über jeden der sie ergreift.

Hand to Hand haben den Dreh raus ihren Sound gut zu verpacken und alle Bereiche eines „College Radio Wonders“ abzudecken. Sie sind ein bisschen Emo, ein wenig Punk, ein wenig Hardcore und ziemlich harmonisch. Natürlich weißt die Platte und auch die Songs keine Ecken und Kanten auf, sondern lädt zum Easy Listening in den Clubs und Studentenbuden ein. Die bestens bekannte Mischung aus aggressivem Geschrei und soften Emogesang ist heutzutage nichts mehr Neues. Zu viele Bands überschwemmen diesen Markt. Was zeichnet also Hand to Hand gegenüber den anderen Bands aus? Leider muss ich gestehen musikalisch überhaupt nichts. Die Lieder sind allesamt poppig produziert mit noch genügend Hardcoreanteilen damit es noch als irgendwas „coriges“ durchgehen kann. Aber an visionäre Alben wie „Too Bad You’re Beautiful“ oder „Alexisonfire“ können sie nicht heranreichen. Die Zeiten sind auch vorbei, heute kann man nur noch seinen Sound gut verpacken und vermarkten. Und hier sind wir bei der überragenden Stärke von Hand to Hand angelangt. Ihr harmloser Sound könnte einige junge Menschen an härtere, komplexere Musik heranführen. Hand to Hand begnügen sich mit eingängigen Hooklines, klassischen etwas Emo-Schweden angehauchten Gitarren und einem mitreißenden Schlagzeug, welches mit zurückhaltenden aber hörbaren Double-Bass Attacken doch viel zum Spassfaktor dieser Band beiträgt. Besonders hervorstechend ist natürlich der Wechsel zwischen cleanen und gebrülltem Gesang. Eine Abwechslung die immer gut ankommt und beide Stimmen sind extrem angenehm und kommen super rüber. Über die technische Seite kann ich mich wenig auslassen aber es hört sich rund an. Manchmal mit ordentlichem Kick, der aber weit von irgendwelchen Moshparts entfernt bleibt. So rocken und schmusen sich die Jungs durch ihre 10 liebevollen Songs, doch am Ende bleibt wenig hängen.

„Design the End/Follow the Horizon“ soll dich zum folgen auffordern. Dies gelingt nur zum Teil, ein schönes Album was dich kurz aufhorchen lässt. Leider erinnert zu vieles an zu viele andere bereits bekannte und etablierte Bands. Wenig eigenständiges kann ich diesem Album erkennen und das mildert das Hörvergnügen. Trotz allem ist es eine Platte die die Leute auf Tanzflächen ziehen wird. Beschwingt kann man hier das Tanzbeinschwingen gelegentlich bei den Gebrüllten Passagen mit einsteigen aber für einen Mosh sollte man sich andere Musik suchen. Gutes Album, aber musikalisch bringen die Jungs nichts Neues an den Tisch sondern begnügen sich mit dem nett arrangierten bekannten Zutaten.
Ähnliche Band: Silverstein
Weitere vergleichbare Bands: Alexisonfire, Across Five Aprils
 
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