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Interpret: Earth Crisis
Titel: To The Death
Label: Century Media
Erschienen: 17.04.2009

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (ed_moses)
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  Cover

Wo sind die letzten neun Jahre hin?
Tracklist: 01. Against The Current
02. To Ashes
03. So Others Live
04. Security Threat # 1
05. When Slaves Revolt
06. Plague Bearers
07. Control Through Fear
08. Cities Fall
09. Eye Of Babylon
10. What Horrifies
11. To The Death
Earth Crisis sind zurück. Nun hatte ich ja schon das Vergnügen, mir die Reissue von „Breed The Killers“ zu Gemüte führen zu dürfen. Mit „To The Death“ erscheint nach 9 Jahren das, wenn mich nicht alles täuscht, nunmehr 6. Studioalbum. Wenn man anfängt, dieses Album zu hören, fragt man sich, was die 5 Herren denn in den letzten 9 Jahren so gemacht haben. Knüpft „To The Death“ doch nahtlos an seine Vorgänger an. Ja, textlich geht es auch hier wieder um die für Earth Crisis wieder so typischen Themen, das Ausbeuten von Mutter Natur, Drogenmissbrauch und Animal Liberation. Davon kann jeder halten, was er will und ich werde auch nicht weiter darauf eingehen.

„To The Death“ beginnt schon mit dem Opener „Against The Current“ sehr druckvoll und man kann sich recht genau vorstellen, wo es die insegasmten 11 Songs langgeht. Mit Tue Madsen saß ein erfahrenen Mann an den Reglern, der Earth Crisis genau den Sound gegeben hat, der sie schon immer ausgezeichnet hat. Roher brachialer, druckvoll nach vorne gespielter Hard Core mit einer ordentlichen Kante an Metal. Das gesamte Album ist in Midtempo gehalten und mit wenig Soli gespickt. Eine Ausnahme ist „When Slaves Revolt“ was teilweise ein wenig schneller gespielt und mit sowas wie einem Gitarrensoli bestückt ist. Nun ist es nicht so, dass hier irgendwas neu gemacht wird, auch scheinen die Songs teilweise recht berechenbar, trotzallem geben sich Karl und Co ordentlich Mühe ein anständiges Album abzuliefern und man muss sagen, dass sie dies auf jeden Fall geschafft haben. Songs wie „Pleague Bearer“ der sich langsam zu einer enormen Riffwand aufbaut oder auch „Eye Of Babylon“ oder „Control Through Fear“ machen mal wieder deutlich, wieso diese Band in den 90er als Speerspitze des metalischen Hard Cores gehandelt wurde. Somit müssen sich Earth Crisis auch jetzt nicht vor anderen Bands verstecken, selbst wenn das Album teils stark an Songs wie „End Beginns“ oder „Ecocide“ erinnern.

Mit „To The Death“ findet man als abschliessenden Track nochmal ein richtiges Monster. Ordentliche Doublebass, ein angepisst klingender Karl Buechner und ordentlich schleppende, alles niederwalzende Moshparts. Freunde der Band werden an „To The Death“ ihre wahre Freude haben, Xtyrantx werden sich auf Unterstützung in ihrem Straight Edge Kampf freuen können und mach Fanatiker wird das Thema wieder neu auf den Plan rufen. Doch wird durch das Album wohl kaum eine neue Str8 Edge Welle Ausbrechen, denn Leute, die bis jetzt noch nichts mit EC anfangen konnten, werden es auch nachdem sie das Album gehört haben nicht können.

Militante Attitüde hin oder her, für mich ein durchaus gelungenes Werk ohne, dass es wirklich aus der Masse an metalischen Hard Core wahnsinnig herausragen wird.
Ähnliche Band: Strife
Weitere vergleichbare Bands: Path Of Resistance, xTyrantx
 
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