cd-reviews
Interpret: War from a Harlots Mouth
Titel: In Shoals
Label: Lifeforce Records
Erschienen: 24.04.2009

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (CUBTB)
Leser: 10 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Schwärmerei?
Tracklist: 01. They come in Shoals
02. No high five for a C. oward
03. Briefing security werewolves on red alert
04. Crooks at your door
05. Justice from the lips of the higtest bidder
06. Copyriot
07. Appropriate tools required to intercept and obstruct errorism
08. What happens in the district (Paper agents)
09. ... Stays in the district (I' m the black sheep of her country)
10. Scully
11. Keine Titelinformation
Zurück sind sie die Berliner, die im Sturm die Grindcoreszene aufgemischt haben. Gehyped wurden sie ja ohne Ende, daher fällt der Blick aufs zweite Album kritischer als noch beim Debüt „Transmetropolitan“ aus. Besonders da sich an der Gesangsfront auch einiges getan hat, Ex-The Ocean Sänger Nico schreit sich nun die Seele aus dem Leib. Inwieweit dies nun der Band geholfen oder gar geschadet bleibt abzuwarten.

Vielleicht beeinträchtigt das Wissen um den Sängerwechsel mein Hörverständnis aber der Opener von „In Shoals“ und auch viele andere Passagen erinnert mich derbe an The Ocean. Ziemlich düster, gestreckt und schleppend kommen die Jungs daher. Unterstützt wird dieses von der sehr zurückhaltenden Produktion. Die verrückten Chaosmelodien weichen groovigen Sounds der erst durch geschickte Breaks hier und dort zerstört werden. Doch keine Angst, obwohl das Album definitiv düsterer, dumpfer und schleppender als der Vorgänger daherkommt, verlieren sie die Härte nicht komplett. Technikgefrikel bleibt genauso an der Tagesordnung wie herrliche Breaks lustige Einlagen wie „Copyriot“ und viel Jazz. Nico präsentiert sich stimmlich in sehr guter Form, er lässt War From A Harlots Mouth in einem anderen Licht erscheinen, die Jungs sind ernster geworden. Die Spielfreunde und Vorliebe für vertrackten Sound bleiben ihnen aber erhalten. Dennoch, ist es ein größerer Sprung vom chaotischen Vorgänger hin zum Mathcore a la alten Norma Jean und Converge. Immerhin wechseln die Jungs von einem Song zum anderen ihr musikalisches Antlitz und präsentieren schönen Grind gemischt mit allem technischen Raffinessen die die Berliner so drauf haben. Abwechslung ist mal wieder Gebot Nummer ein uns hält den Zuhörer ständig bei der Stange. Gelegentliche Jazzeinlagen nehmen das Tempo raus, beruhigen die Seele und machen Lust auf mehr Geknüppel und das wartet an jeder Ecke.

Dennoch so schön das Album ist, einige Abstriche muss man machen. Mir geht ein wenig die Freude am Zuhören flöten. Klingt das ganze doch zu vertraut, erinnert an zu viele andere Bands. Leichte Kost für den Tech-Grindfan, was nicht unbedingt stört aber mit diesem Album machen die Jungs nur musikalisch einen Schritt nach vorne. Vom Sound her wünsche ich mir wieder mehr Chaos, mehr eigene Identität die mir hier ab und zu gestohlen vorkommt. Zwar kann man sich nicht beklagen auch „In Shoals“ prügelt ordentlich und schleudert mit Blastbeats und groovigen Moshparts um sich, aber alles in einem zu „harmlosen“ Gewand. Der schmale Grad zwischen Genie und Wahnsinn den die Band auf „Transmetropolitan“ gegangen sind, ist diesmal “nur“ auf der Genieseite weiter ausgetreten.
Ähnliche Band: The Ocean
Weitere vergleichbare Bands: Norma Jean, Converge
 
meinungen zu der veröffentlichung
20.04.2009 | 13:10 Uhr | Bigdude: 10 Punkte endlich schreiben die jungs songs und keine aneinandrreihung von parts mehr ! I like!

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