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Interpret: Plague Mass Titel: Living Among Meat Eaters Label: Noise Appeal/Deafcult Erschienen: 14.11.2008 Bewertung: Autor: 12 von 15 (sop_yannick) Leser: noch keine Wertung » offizielle Website |
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cd-reviews
Krustig und doch modern
Tracklist:
01. Overture
02. The Patient 03. Man On The Run 04. The Prisoner 05. The Priest 06. Interlude I: Down On The Cellar 07. The Survivalist 08. The Wage Slave 09. Protagonist In A Coma 10. Interlude II: Out Yonder 11. Living Among Meat Eaters "Living Among Meat Eaters" fängt mit einem brachialen Intro an und geht nahtlos in "The Patient" über, welches zwar durchaus melodisch ist, jedoch beständig nach vorne drückt. Hin und wieder sorgen kleine Breaks und die ein oder andere Dissonanz für Würze und auch die "moshigeren" Teile wissen zu überzeugen. Im Prinzip geht es in dieser Form beständig weiter, jedoch ohne zu langweilen. Mal wird im Midtempo auch mal halbwegs cleaner Gesang verwendet ("Man On The Run"), oder wütende Stakkato- Riffs stampfen wie eine Horde wildgewordener Nilpferde durchs Zimmer ("The Prisoner"). Der Gitarrensound ist ein großes Plus dieses Albums, so eine dreckig verzerrte und trotzdem dick produzierte Wand hört man leider viel zu selten bei solchen Platten. Auch die Vocals fügen sich nahtlos ein, giftig keift sich der Sänger die Seele aus dem Leib, fast schon in schwarzmetallischer Manier. Hin und wieder setzen fette Chöre ein, aber meist nicht lange, nur beim vorher bereits erwähnten "The Prisoner" haben sie einen längeren aber auch genial melodischen Auftritt. Düster, dreckig, krachig aber dennoch melodisch, das sind die 4 Attribute, auf die man das Album evt. zusammenfassen könnte. Auf jeden Fall atmen diese Ösis gehörigen Punk- Spirit und drücken unentwegt aufs Gaspedal. Tragedy liefern gehörig Einflüsse, werden aber prima durch eine sehr moderne Ausrichtung ergänzt, ähnlich den famosen aber leider bereits aufgelösten Endstand aus Finnland. Dass Plague Mass damit ausgerechnet der Nachfolgeband Endstands, nämlich Deathbed, mit einem sehr skandinavischen Sound am nächsten kommen, verwundert höchstens aufgrund der Distanz zwischen Helsinki und Graz. Was bleibt ist moderner Hardcore mit Kruste, Melodie und viel Leidenschaft, der definitiv den Griff in den Geldbeutel wert ist!
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