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Interpret: Miss Kenichi
Titel: Fox
Label: Strange Ways
Erschienen: 31.10.2008

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (jerseydevil)
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  Cover

Hey girl, come around, I see danger come
Tracklist: 01. Death Cab
02. The Chasing
03. Fox
04. No Water
05. The Beast
06. Light Blue Dust
07. Mountain High
08. Love
09. Limbo
10. Mad Dog
11. Lizard
Ein Fuchs ist schlau, flink und hinterlistig. So heißt es jedenfalls. Ob Katrin Hahnerr alias Miss Kenichi ihr zweites Album deshalb so gennant hat? Vielleicht. Zumindest erzählt sie in dem Titelsong des Albums die Geschichte eines sehr schlauen Fuchses und natürlich ziert eben dieses Tier auch das Cover, wenn auch in leicht abstrahierter Form. Ihr Debüt Album “Collision Time” wurde von diversen deutschen Musikzeitschriften aufs höchste gelobt und bestätigte die vielseitige Künstlerin in ihrem Vorhaben, sich weiter mit Musik zu beschäftigen. Die Musik hatte nämlich nicht immer den obersten Stellenwert, fungierte anfangs sogar gewissermaßen nur als Lückenfüller, als sie eine Malblockade hatte und ihre Ideen anderweitig umsetzen wollte. Schnell entdeckte sie die Musik für sich, die sie, wie sie selbst sagt, gerettet hat und ihr eine neue Richtung gegeben hat.

Wie das Cover schon andeutet entschied sich die Berlinerin, die Lieder ebenfalls auf das Wesentliche zu reduzieren. Den Einsatz des Schlagzeugs sucht man hier deshalb (fast) vergeblich, stattdessen gibt es leise Piano-Klänge, Streicher und eine ungezähmte Akustikgitarre, die es auch schaffen würde, das Album alleine zu tragen. Die sehr persönlich wirkenden Lyrics und Katrins warmer, stellenweise zerbrechlich klingender Gesang schaffen es dabei, den Zuhörer in eine nachdenkliche und leicht melancholische Stimmung zu versetzen.

Fox ist kein Album, das man direkt nach dem ersten Hören lieben wird. Man wird interessiert daran sein, wahrscheinlich auch das Bedürfnis haben es noch einmal zu hören, aber um sich vollends zu entfalten braucht es Zeit. Für den nicht sonderlich geneigten Hörer mag dies ein Nachteil sein, weil er dieses Album zu schnell aufgeben wird, für den geneigten Hörer gibt es allerdings jedes Mal ein bisschen mehr zu entdecken. Der einzige Makel den man finden kann, ist das "Fox" stellenweise fast ein bisschen zu glatt geschliffen wirkt. Deswegen kann es zwar trotzdem überzeugen, an das Erstlingswerk allerdings leider nicht ganz herankommen.
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