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Interpret: Crisis Never Ends
Titel: Kill Or Cure
Label: Cyclone Records
Erschienen: 28.11.2008

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (sop_yannick)
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  Cover

Metal Music - Punkrock Attitude
Tracklist: 01. Last Kiss Goodbye
02. Five Years
03. Against Them All
04. From Now On Forever
05. Kill Or Cure
06. Dedication
07. More Than Words
08. Overcome
09. Bullets
10. All Sorrows End
11. Stop And Think
Crisis Never Ends dürften so einigen geneigten Hörern gepflegten Metals durchaus ein Begriff sein. Die letzten Duftmarken hinterließen die Stuttgarter mit einer 7" und dem ersten Full Length "A Heartbeat Away". Nun sind die schwäbischen Sympathen mit neuem Material zurück und bleiben dabei ihrer Linie treu.

Und diese beinhaltet nunmal einfach melodischen, sehr schwedisch klingenden Death Metal, der auch mit doppelstimmigen Leads a la Iron Maiden aufwarten kann. Diesen zocken die 5 aber nicht steril und routiniert herunter, sondern ähnlich verspielt und rotzig wie man es sonst etwa von Darkest Hour kennt. Metallische Musik trifft halt auf Punk- Attitüde.
Veränderungen gibt es im Vergleich zu den Vorgänger- Releases eigentlich keine, aber das ist auch gut so. Man findet immernoch die selben dramatischen Melodien, haufenweise Triolen- Doublebass- Gewummer und schmachtende Riffs, zu denen man am liebsten stagediven, headbangen und die Pommesgabel in die Luft recken gleichzeitig machen möchte. War auf dem letzten Album noch "Friends Like You" inkl. total genialem Zombie- Video der Überhit der Scheibe, so gilt das auf "Kill Or Cure" für eigentlich jeden Song. Es gibt keine überflüssigen Melodien mehr, die einem nach dem 15. täglichen Hören zum Halse heraus hängen und das Songwriting wurde in punkto Dynamik noch eine kleine Kante nach oben hin verbessert.
Egal ob man den Opener, den Titeltrack oder ein "Overcome" als Beispiel nimmt, die Tracks bewegen sich durchweg auf hohem Niveau und bewahren sich trotz hoher Ähnlichkeit jeder seine Eigenständigkeit. So erzeugt das Album beim Hören einen steten Fluss, ohne unbemerkt an einem vorbeizurauschen.

Also flugs die teuflischen Hörner gespitzt oder das Holzfällerhemd ausgepackt, denn hier gilt: sowohl Metaller, die mal wieder Lust auf erfrischenden und zugleich altmodischen Death Metal, wie ihn weder die aktuellen In Flames noch Dark Tranquility bieten, haben als auch Punks und HC'lern, die nach zig gleichklingenden und gleich aussehenden Metalcore- Bands lieber mal wieder Metal der alten Schule mit viel Rotz gespielt hören wollen, kommen auf ihre Kosten. Daumen hoch!
Ähnliche Band: Darkest Hour
Weitere vergleichbare Bands: In Flames, Iron Maiden, Dark Tranquility
 
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