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Interpret: Parties Break Hearts
Titel: Life Is Too Short to Dance With Ugly People
Label: Lockjaw Records
Erschienen: 28.11.2008

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (DonnieDarko)
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  Cover

US-Altrock made in der Schweiz
Tracklist: 01. Scrape!
02. Fake As You
03. Dance, Dance Revolution
04. Sober
05. Point Of View
06. Save Yourself Part I
07. Save Yourself Part II
08. I'm Dying Here
09. To Feel Again Tonight
10. Reach For Silence
11. Obstacles
12. The Way It's Supposed To Be
Was die vier Jungs aus der Schweiz auf diesem Album liefern ist moderner Rock, der sich irgendwo zwischen ‚3 Doors Down’, ‚Staind’ und vielleicht sogar ein Stück weit an etwas härtere Gefilde anlehnt. So werden zwischen den eingängigen Gitarren- und Gesangsmelodien immer öfters heftige Shouts eingestreut, die einem in Erinnerung rufen, dass man es hier, zumindest dem eigenen Anspruch nach zu urteilen, nicht mit einer 0815-Radio-Combo zu tun hat. Die Stimme von Martin, dem Vokalisten, erinnert mich stellenweise an die des Frontmanns von ‚Revolverheld’, nur dass dieser auf Deutsch singt und ‚Parties Break Hearts’ ausschließlich auf Englisch; zudem würde ich dieser Band hier dann letztendlich doch eine bessere gesangliche Performance attestieren im Vergleich zu vorher genannter.

Ab und zu werden die Gitarrenriffs so treibend und groovend, das man sich in einem kurzen Moment der Orientierungslosigkeit auch in einem (ruhigeren) ‚Disturbed’-Song wiederfinden könnte. Ein Beispiel hierfür sind gewisse Passagen und Melodielinien aus ‚Fake as You’ oder auch ‚Point of View’, wobei um Missverständnissen vorzubeugen, der spezifische und prägnante Gesang von ‚ David Draiman’ hier nicht die Vergleichsebene darstellt.
Die Songs sind in ihrer Abfolge recht abwechslungsreich gestaltet, wobei es leider nur vereinzelt Songs schaffen, richtig auszubrechen und damit ein Garant für Widererkennungswert zu sein, doch vereinzelt gelingt dies – wie z.B. bei dem bereits erwähnten Point of View oder dem nach vorne treibenden ‚I’m Dying Here’.
Ein großen Preis für Originalität können Parties Break Hearts nicht abräumen, aber das an was die Musik angelehnt ist, braucht ja eventuell auch gar keine permanente Neuerfindung, sondern einfach nur Bands, die diese Art von Musik und damit auch das Genre kontinuierlich reproduzieren – technisch gut gemachter Alternative-Rock – und damit ihrr Selbst- Legitimation genüge getan habe.

Den schwächste Beginn hat der Track ‚Obstacle’ der sich aber im Verlaufe zu steigern weiß. Die Diskrepanz ist, wie ich aufgrund der Deutlichkeit finde, jedoch leicht störend und unausgewogen. Den Abschluss bildet ‚The Way It’s supposed to Be’, der fast schon punkig daherkommt. Leider nicht ‚der’ Paukenschlag zum Ende des Albums, aber ein überdurchnittlicher Track, der repräsentativ ganz gut für das komplette Album steht, da er noch mal die wesentlichen Stilrichtungen zusammenfügt.
Ähnliche Band: The Calling
Weitere vergleichbare Bands: 3 Doors Down, Staind
 
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