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Interpret: Dampfmaschine
Titel: I Love My Body
Label: Bitzcore Records
Erschienen: 17.10.2008

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (DasOZ)
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  Cover

Eier.
Tracklist: 01. Volle Breitseite
02. I Love My Body
03. Kurz und klein
04. Seewolf
05. Nous sommes des agents provocateur
06. Bin mal kurz weg
07. Nicht mit mir
08. Alles
09. Bad Trip
10. Los Paul
11. Leeres Herz
12. Das wird nix
13. Deine Schuld
14. Abgeh'n
15. Die unsichtbare Hand
16. Strenges Maedchen
Claus Grabke sollte eigentlich ein Begriff sein, oder? Profiskater, Frontmann der zu Crossover-Zeiten richtig guten THUMB (die hatten damals in der Batschkapp die Beatsteaks als SUpport dabei, tse, was in der Zwischenzeit passiert ist wissen wir alle...) und mittlerweile Produzent. Produzent von Dampfmaschine. Dampfmaschine. Geiler Name für ne Band, wobei ich dann doch ein wenig durch meine eigenen Vorstellungen einer Dampfmaschine in die Irre geleitet worden bin.

Ich assoziiere mit einer Dampfmaschine unbändige Kraft und nicht enden wollenden Druck der dich nach vorne schiebt. Nach Hören der Platte wurde diese Assoziation nicht wirklich bestätigt, aber eine Neue wurde dadurch geschaffen. Denn eine Dampfmaschine produziert Lärm, Schmutz und Dreck und das Ganze ist eine recht rauchige Angelegenheit. Jawohl, so passt das schon eher, aber ist ja auch nicht schlecht. Uns erwarten zynische und beissende deutsche Text, eine ganze Menge Roggenroll gepaart mit punkiger Attitüde und eine wirklich interessante Aufnahme. Das Ganze ist nämlich sowas wie ein "First-Take-Album", aufgenommen an einem Stück, ohne Netz und doppelten Boden, ein Stück rohes Etwas welches durch diese Art der Recordings am besten wirkt.

Der Sänger erinnert mich irgendwie an einen jungen Grönemeyer, ich weiss nicht wieso. Ich hab auf jeden Fall die ganze Zeit den Pressefuzzi von der U96 im Kopf, keine Ahnung woher das kommt. Musikalisch ist das Ganze logischerweise recht rotzig und die "Leck-mich-am-Arsch" Attitüde springt einem nur so ins Gesicht. Riffs die man kennt, aber die immer funktionieren, eine groovige/drückende Bass/Drumskombo und der dreckige Gesang. Daß das anstrengend ist, is' klar und somit auch nicht was für jeden Tag, aber alles in allem finde ich es eine gute Sache, wenn sich eine Band/Produzent der Rohheit bekennt, anstatt alles glattbügeln zu wollen. Daumen hoch.
Ähnliche Band: Die Kassierer
Weitere vergleichbare Bands: System of a Down, Grönemeyer
 
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