cd-reviews
Interpret: Open Hand
Titel: You And Me
Label: Trustkill
Erschienen: 21.02.2005

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (dose)
Leser: 13 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Mal wieder irgendwie anders
Tracklist: 01. Pure Concentrated Evil
02. Her Song
03. Tough Girl
04. You and Me
05. Tough Guy
06. Jaded
07. The Ambush
08. Take No Action
09. Newspeak
10. Crooked Crown
11. The Kaleidoscope
12. Waiting for Katy
13. Trench Warfare
14. Hard Night
Open Hand waren schon immer irgendwie eigen, das hat sich auch nach dem LineUp Wechsel der halben Band nicht geändert, eher im Gegenteil. Nach einer langen Pause gibt es mit "You And Me" eine neue Veröffentlichung, die für Überraschung sorgt. Open Hand haben sich mit dem Album fast vollständig von der immer mehr einstaubenden Emorock-Schublade gelöst und machen das, was sie offensichtlich am Besten können: Gitarrenrock. Dabei ist "You And Me" alles andere als "eindeutig" sondern steckt in sich schon voller Widersprüche.

Open Hand lassen sich nicht festlegen und vereinen in den einzelnen Songs und im ganzen Album gekonnt Einflüsse von Indie- über Stonerrock bis hin zu klassischem alten Metal, der teilweise schon fast an Black Sabbath erinnern mag. Nachdem die Band nach ihrer Europa-Tour als Support von Poison The Well zwei Mitglieder verlor war es lange unklar, ob die Band weiter existieren wird. Glücklicherweise hat Gründer und Sänger Justin Isham die Zähne zusammen gebissen und sich durch ein tiefes Tal gekämpft, um sich mit diesem epischen Meisterwerk zurückzumelden und in einer knappen Dreiviertelstunde mit Leichtigkeit einfach sämtliche Schubladen zu zerschmettern. "You And Me" ist genreübergreifende Musik für dich und mich und klingt dabei frei und gelöst und irgendwie selbstverständlich. Für das Album braucht man einen offenen Musikgeschmack, wer ein lupenreines Emo-Album erwartet hat, der wird (zum Glück) enttäuscht, denn "You And Me" bietet um ein Vielfaches mehr.

Hier gibt es nun in 2005 nicht nur die neuen Open Hand, sondern eine ganz neue Musik, die sich bei Stilmittel angestaubter Schubladendenker bedient und daraus etwas ganz frisches entwirft, das sich entfaltet, wenn man es lässt.
Ähnliche Band: Queens Of The Stone Age
Weitere vergleichbare Bands: Thursday, A Fire Theft, A Perfect Circle
 
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