cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Walls of Jericho
Titel: The American Dream
Label: Trustkill Records
Erschienen: 22.08.2008

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (dose)
Leser: 9 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Auf dem Weg in die Hard- und Metalcore Oberliga
Tracklist: 01. The New Ministry
02. The Prey
03. The American Dream
04. Feeding Frenzy
05. The Hunter
06. Famous Last Words
07. A Long Walk Home
08. Shock Of The Century
09. Discovery Of Jones
10. Standing On Paper Stilts
11. Night Of A Thousand Torches
Sicherlich, Fans werden mich für die Überschrift steinigen und Walls Of Jericho längst in der Oberliga sehen - aber weder Label noch Verkaufszahlen und letztendendes auch die Musik entsprechen bisher noch nicht ganz dem, was ich als Oberliga bezeichnen würde (und damit ist nicht die Rede davon, dass die Band bisher schlechte Musik gemacht hätte). Mit dem Album "The American Dream" geht die Band nun einen deutlichen Schritt in Richtung dieser Oberliga. Und ja, die Zusammenarbeit mit Corey Taylor bei der letzten EP "Redemption" hat Früchte getragen - wenn auch anders, als man befürchten konnte.

Freunden der älteren Alben sei versichert - zum einen hat das Album "The American Dream" nichts mit der zuvor veröffentlichten EP zu tun, zum anderen bleiben Walls Of Jericho bei ihren Wurzeln, aber sie haben sicherlich auch durch die Zusammenarbeit mit Corey Taylor deutlich dazu gelernt. Die Songs auf "The American Dream" sind dichter als zuvor, Sängerin Candace holt noch mehr Kraft aus Ihrer Stimme (wie eine so kleine Frau ein solches Schreiorgan haben kann, wird wohl immer ein Rätsel bleiben) und auch wenn sich Walls Of Jericho in Richtung Oberliga etwas mehr der Metal und etwas weniger dem Hardcore zuwenden, bleibt es ein musikalischer Wutbrocken. Roh, aber doch irgendwie geschliffen, wütend und emotional, wuchtig mit moshenden Elementen weiß das Album zu überzeugen. Längst sind Walls Of Jericho nicht mehr nur Hardcore mit Gekreische, auch wenn sich das Album weiterhin zumindest in der Spielzeit an die Hardcore-Wurzeln erinnert.

Was also ist diese Oberliga? Ja, Walls Of Jericho werden massenkompatibler, allerdings nicht im Sinne von "seichter" und "anschmiegsam", sondern im Sinne von gutem Songwriting und dem Gespür für die richtigen Elemente an der richtigen Stelle. und so sind dezent eingesetzte cleane Vocals wie im Song "A Long Walk Home" alles andere als peinlich oder anbiedernd. "The American Dream" ist ein wütendes Monster mit dem Walls Of Jericho in einer Liga neben Hatebreed spielen können und damit langsam aber sicher Bands wie Throwdown oder Bury Your Dead in den Schatten stellen.
Ähnliche Band: Hatebreed
Weitere vergleichbare Bands: Bury Your Dead, Throwdown
 
meinungen zu der veröffentlichung
08.09.2008 | 09:36 Uhr | dose: 13 Punkte Also - mich packen die Songs des neuen Albums mehr als die alten. Damals hatte ich irgendwie nicht so den Zugang. Jetzt find ichs super - daher auch von meiner Seite die Bewertung ;)

07.09.2008 | 15:51 Uhr | Bigdude: 8 Punkte live eine topband auf platte... gähhhhhhhnnnn!!!

06.09.2008 | 15:10 Uhr | envy: 7 Punkte leider viel zu durchsichtig und langweilig :(

30.08.2008 | 13:41 Uhr | Impulse: 7 Punkte wenn's nicht revolutionär oder innovativ ist, verstehe ich aber deine 13 punkte nicht. denn 13 punkte ist ja schon fast die offenbarung. aber hier wird ja eh immer mit den höchsten punktzahlen um sich geschmissen ;-)

29.08.2008 | 20:49 Uhr | hardtothecore: 13 Punkte Nichts Revolutionäres oder Innovatives, dafür aber schöner, guter Metalcore voll auf die 12! Gute Scheibe!!!

29.08.2008 | 20:13 Uhr | Impulse: 7 Punkte Im Ganzen doch recht belanglose Platte mit vorhersehbaren Breakdowns und Parts, die es genauso auch schon auf den 3 Vorgängern gab. Wo da die Oberliga sein soll, versteh ich nicht. Mal abgesehen davon, dass Trustkill auch Heimat von vermeintlichen "Oberliga-Bands" ist wie Bleeding Through, BFMV (naja, immerhin kommt hier und da mal was bei TK raus) oder Throwdown. Muss ja nicht alles gleich bei Roadrunner landen, was nach Geld stinkt. Auch wenn sich TK in letzter Zeit selbst nicht mit Ruhm bekleckert hat.

Aber wieder zurück zum Thema:
WOJ haben die besten Tage definitiv hinter sich, richtig packende Songs wie All Hail The Dead, Revival Never Goes Out Of Style, Playing Soldier Again oder auch A Trigger Full Of Promises sucht man hier definitiv vergebens.

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