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Interpret: The Vaine Titel: Its a Disease Label: Deadfamous Erschienen: 10.03.2008 Bewertung: Autor: 9 von 15 (CUBTB) Leser: noch keine Wertung » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews
Crying is a form of bleeding......
Tracklist:
01. Scarecrow - The Beginning
02. Aim & Fire 03. Sounds Of The Mary Celeste 04. If No Use, Start Rumours 05. Oh Oh Chontelle 06. By The Hand of the Butcher 07. The Scarecrow Speaks in Rhyme 08. Damage in the Waiting Room 09. March of Bastille 10. Incurable 11. Love & Monsters 12. (Bee)n Stalking Jaque 13. We Are Heroes Was uns ‚The Vaine’ hier präsentieren ist lupenreiner Emo mit nem bisschen Hardcore. Die Texte zielen aufs junge pubertierende Emopublikum, welche wohl ihre Erfüllung in der Textstelle „Crying is just a form of bleeding“ erleben. Zudem verabreicht uns die Band die volle Packung, kleine süße Schwedenriffs werden von einem nichtssagenden Schlagzeug begleitet. Es wird durchweg ein Beat gehalten, der jedem Mädchen die Gelegenheit lässt um ihr Täschchen zu tanzen, ärrmm mit erhobenen Arm rumzustehen und die cleanen Vocals mit zu singen. Clik, die dafür zuständig ist hat mich auf dem Album am meisten überzeugt. Sauber und mit sehr viel Gefühl werden die cleanen Vocals unters tränennahe Emovolk geschleudert. Stimmlich sehr ansprechend ist auch Shelly die ihre throatigen Vocals konsequent durchzieht und somit den Emo“kerlen“ ab und an Gelegenheit zur Windmill gibt. Die beiden wechseln sich hübsch ab - throatige Strophen, melodiöse Refrains - die super schnell ins Ohr gehen. Unterstützt wird diese Poptauglichkeit von einfach aufgebauten Songs, Komplexität weicht definitiv Tanzbarkeit. Zwar haben ‚The Vain’ auch lange Titel im Programm die auch kleine Breaks und unerwartete Rhythmuswechsel hervorbringen, diese können aber über die sonstige musikalische Wüste nicht hinwegtäuschen. Obwohl sich die jungen Australier/innen für keine Schandtat zu fein sind. So finden sich neben Balladen, die alle 16 jährigen Teens in Verzückung setzten werden, auch ein Technopart der Enter Shikari und Nevea Tears locker alt aussehen lässt. So startet das Album nach „Oh Oh Chontelle“ erst richtig durch obwohl der beste Songs wohl „Aim And Fire“ ist. Mit „We Are Heroes“ wird man dann rausgeschmissen und fragt sich, sind das wirklich Helden die eine erfolgversprechende Zukunft vor sich haben? Der Stilmix aus Emo, Hardcore, Schwedenriffs und Pop weiß zu überzeugen. Die Songs gehen schnell ins Ohr und vermitteln eine recht gute Partystimmung. Doch genauso schnell wie man sich die Songs einverleibt, genauso schnell hat man sie auch wieder vergessen. Wenn man das gleiche Riff gefühlte 100 Mal in allen Songs hört macht es irgendwann keinen Spass mehr. Musikalisch sehe ich die meisten Defizite innerhalb der Band. Etwas mehr Druck, etwas weniger Pop würden der Scheibe schon gut tun. Aber vielleicht ist die Band genau auf das aus, Popigen Emo zu zelebrieren der reihenweise Mädels in Verzückung bringen wird.
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