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Interpret: 3 Doors Down
Titel: 3 Doors Down
Label: Universal Music
Erschienen: 16.05.2008

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (jerseydevil)
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  Cover

Massentauglich?
Tracklist: 01. Train
02. Citizen/Soldier
03. It's Not My Time
04. Let Me Be Myself
05. Pages
06. It's The Only One You've Got
07. Give It To Me
08. These Days
09. Your Arms Feel Like home
10. Runaway
11. When It's Over
12. She Don't Want The World
Massentaugliche, radiofreundliche Rock Musik. Man hasst sie oder man liebt sie, einen wirklichen Mittelweg gibt es da meistens nicht. In den USA befanden sich 3 Doors Down bereits seit ihrer ersten Singleauskopplung „Kryptonite“ recht erfolgreich in dieser Kategorie und auch auf dem Rest der Welt gelang später der Durchbruch dank ihrer Ballade „Here Without You“ aus dem Album "Away from the Sun". Weltweit hielt dieser Erfolg jedoch nicht sonderlich lange an und ehe man sich versah war die Band zumindestens im europäischen Raum wieder in der Belanglosigkeit verschwunden. Das wollen sie nun mit ihrem neuen, selbstbetitelten Album möglichst schnell wieder ändern und haben zumindestens schon mal mit der Single „It’s not my time“ einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Mit ein bisschen mehr Ecken und Kanten als Nickelback und gerne auch mal Lyrics ,die zumindestens ein bisschen anspruchsvoller sind, behalten sie trotzdem eine ähnliche Radiotauglichkeit. Ein Gespür für gute Melodien beweisen die Amerikaner auf ihrem vierten Studioalbum ein weiteres Mal, doch das gewisse Etwas lässt wieder einmal auf sich warten. Hier findet man kein „Hey, hey, I wanna be a rockstar“, das jeder mitsingt, ob er will oder nicht, sondern auch einige Lieder, die einfach im Hintergrund verschwinden.. Dabei beginnt das Album mit fast ungewohnt harten Klängen im Opener „Train“, der zwar sehr schnell den typischen 3 Doors Down Sound durchklingen lässt, gleichzeitig aber auch ein bisschen düsterer wirkt als das, womit man sich beim letzten Album verabschiedet hat. Auch „Citizen/Soldier“ weiß das Interesse des Hörers zu wecken, doch mit dem darauf folgenden „It’s not my time“ folgt bereits die letzte etwas schnellere Nummer, die wirklich auf sich aufmerksam macht. „Give it to me“ lässt sich zwar ganz nett anhören, erinnert aber schon zu sehr an Nickelback. Die ruhigen Lieder können dafür aber umso mehr punkten, mit Ausnahme von „Your arms feel like home“, welches fast so schmalzig daher kommt wie „Here without you“, jedoch einen wesentlich geringeren Ohrwurmfaktor hat . Eine positive Überraschung ist das letzte Lied „She don’t want the world“- leise, melancholisch und melodisch klingt das Album aus, mit einem Lied das als Single wahrscheinlich völlig untauglich ist, aber einen sehr starken Eindruck hinterlässt und noch mal Lust auf mehr macht.

3 Doors Down haben sich hier weder neu erfunden noch das perfektioniert, wofür sie bekannt geworden sind, dennoch liefern sie ein solides Album ab, das seinen Weg in einige CD-Regale oder auf einige Festplatten finden wird.
Ähnliche Band: Daughtry
Weitere vergleichbare Bands: Nickelback, Alterbridge, Creed
 
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