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Interpret: My Chemical Romance
Titel: Three Cheers For Sweet Revenge
Label: Warner
Erschienen: 04.04.2005

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (STE)
Leser: 12 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Punk 'n' Roll vom Allerfeinsten
Tracklist: 01. Helena
02. Give Em Hell Kid
03. To The End
04. You Know What They Do To Guys Like Us In Prison
05. I'm Not Okay (I Promise)
06. The Ghost Of You
07. The Jetset Life Is Gonna Kill You
08. Interlude
09. Thank You For The Venom
10. Hang Em High
11. It's Not A Fashion Statement, It's A Deathwish
12. Cemetery Drive
13. I Never Told You What I Do For A Living
My Chemical Romance haben - und ich scheue mich nicht es zu sagen - ihr Debut getoppt. Sie haben (weiter-)entwicklungsmäßig ungefähr in die Richtung eingeschlagen, die zu erwarten war (bzw. wie es bei anderen Bands in diesem Genre "beliebt" ist), aber in welchem Ausmaß, ist erstaunlich. Der Erstling "I Brought You My Bullets, You Brought Me Your Love", der vor ca. 2 Jahren erschien, hatte es ebenfalls schon in sich. Der Stil ist im Grunde schwer zu beschreiben. Auf diese Art und Weise hatte vorher noch keiner Rock n Roll-Anteile, Hardcore und Punkrock in eine Tüte gesteckt. Und es hat gepasst. Und der Zweitling zieht da locker mit.

Der Unterschied: Im Vergleich zum Vorgänger ist "3 Cheers..." über-eingängig und kein bisschen vetrackt oder schwer verdaulich, wie es noch bei einigen Stücken auf dem Debut der Fall war. Allein der Opener "Helena" (Ob MCR wohl den Euro-Sieg der Griechen geahnt haben?), so ziemlich das typichste Lied des Albums, glänzt gleichzeitig vor Dramatik, Irrwitz, Melodie und eine gesunde Portion Häre und Tempo. Und so gehts auch weiter. Ein großes Lied nach dem Anderen.

Vom Aufbau und von ihren Anteilen her sind die Songs fast durchweg zu vergleichen. Langeweile? Nein. Jedes einzelne Lied fesselt einen, jede Sekunde bleibt es interessant. Bei diesem Album die Skip-Taste zu betätigen, ist wie freiwillig auf der Autobahn 30 km/h zu fahren. Selbst ruhigere Sachen wie "The Ghost Of You" bilden da keine Ausnahme. Teils kommen auch richtig atmosphärische, melancholische Phasen auf (z.B. in "The Jetset Life") und solchen Momenten spürt man, wie enorm diese Weiterentwicklung der Band ist. Zu keiner Zeit ist das Werk sperrig. Und trotzdem ist es nicht weit weg vom Vorgänger. Mein persönliches Highlight des Albums ist der Song "Hang em High", in dem (angeblich) Bert von The Used mitsingt. Ein Lied, in dem es nur drunter und drüber geht. Das ständige Wechselbad der Gefühle (Gesang-Gebrüll, Melodie-Geballer) ist sicher nichts neues mehr, aber sie machen es auf ihre total einige Weise. My Chemical Romance haben Identität bewiesen, dass sie einem unvergleichlichen, eigenen Stil gewonnen haben (daher: nicht lachen über die Vergleichbands) und gezeigt, dass sie sicherlich weit nach oben gehören in diesem Genre.
Ähnliche Band: The Kinison
Weitere vergleichbare Bands: From First To Last, The Blood Brothers
 
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