cd-reviews (empfehlung)
Interpret: H2O
Titel: Nothing To Prove
Label: Bridge 9
Erschienen: 20.06.2008

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (ed_moses)
Leser: 13 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Als das Aussehen und die Klamotten noch egal waren...
Tracklist: 01. 1995
02. Nothing To Prove (feat. Roger Miret)
03. Sunday
04. A Thin Line (feat. Freddy Cricien)
05. Unconditional
06. Still Here (feat. Civ)
07. Fairweather Friend (feat. Kevin Seconds & Lou Koller)
08. Heart On My Sleeve
09. Mitts
10. What Happened (Feat. Matt Skiba & Lou Koller)
Nun ist es endlich so weit. Sieben Jahre mussten wir warten, bis sich die Herren um Toby Morse doch endlich dazu durchringen konnten, ihr 5. Studioalbum raus zu bringen. Und gleich bei dem ersten Song wird klar, wo die Reise hingeht. H2O wie man sie kennt, melodiös aber doch etwas schneller als auf ihrem letzten Album "GO".

Zwar geht die Reise nicht ganz zurück bis zu "H2O", aber die fünf Recken sind in den Jahren ja auch etwas erwachsener geworden. Trotzdem wirken die Songs nie langweilig oder zu eintönig. Dies liegt sicher auch an der illusteren Liste der Mitwirkenden. Dies fängt bereits im zweiten Track "Nothing To Prove" mit Roger Miret, seines Zeichen Sänger von Agnostic Front, an und zieht sich durch das ganze Album. Loyalität und Familie wird hier ganz groß geschrieben.

Im dritten Song "Sunday" wird es sehr persönlich, hier geht es zum einen um den Tod von Toby und Todd Morse Vater und die Geburt von Tobys Sohn, welcher auch immer wieder auf dem Album mit Sprüchen wie "I'm saying it. For live! You Suckers" und ähnlichem zu hören ist.

Weiter geht es bei "Still Here", welches mit dem Satz "Straight Edge before you were born" beginnt. Hier erhält Toby Unterstützung von Anthony Civarelli von Gorilla Biscuits. Der Song stellt die Frage nach dem Straight Edge Gedanken und das dieser immer mehr zur Modeerscheinung und weniger zu einer Lebenseinstellung geworden ist.
"My friends look out form me", mit derartigen, bisweilen durchaus bekannten Slogans von H2O ("Family Tree") geht es direkt weiter mit den munteren Kollaborationen. Hier ist Mister Sick Of It All Lou Koller zu hören, welcher es sich auch nicht nehmen lässt, mit Mike Skiba (Alkaline Trio) bei "What Happend" mitzusingen. Auch wenn sich das Album durchweg sehr positiv anhört, wird hier doch deutlich Kritik an der heutigen Hard Core Scene laut. Man könnte hier wohl den kompletten Text wiedergeben doch reichen einzelne Zeilen wie
"But now the biggest part is all about the image and not the art Fashion before passion!" aus um zu verdeutlichen, worum es hier geht.

Auch wenn H2O hier viele Szenegrößen mitarbeiten lassen, hätten sie dies wohl nicht nötig gehabt. Doch soll man nun nicht denken, dass dies nur geschehen ist, damit man auch ja Anerkennung findet, der Titel bringt es auf den Punkt, beweisen müssen die fünf Herren aus New York wohl wahrlich nichts mehr. Nichts desto trotz haben sie mal eben ihr wohl persönlichstes, melodischstes und vielleicht auch härtestes Album abgeliefert, welches Freunden der Band sehr große Freude bereiten dürfte. Vielleicht liegt dies auch an ihrer Kreativen Pause und der langen Zeit, die seit "GO" vergangen ist. Abwechslungsreich und nie eintönig gestallten sich die Zehn Tracks und man kann nur hoffen, dass es keine weiteren sieben Jahre dauert, bis man wieder was neues von H2O zu hören bekommt.
Ähnliche Band: Good Clean Fun
Weitere vergleichbare Bands: Ignite, 7 Seconds, Shelter, Gorilla Biscuits
 
meinungen zu der veröffentlichung
31.08.2008 | 10:31 Uhr | Bigdude: 13 Punkte Überraschend Fresh... Eine coole Sommerpaltte!

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