cd-reviews (empfehlung)
Interpret: N.E.R.D
Titel: Seeing Sounds
Label: Interscope Records
Erschienen: 06.06.2008

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (dose)
Leser: 10 Punkte (Durchschnitt)


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

N.E.R.D ist wer wir sind
Tracklist: 01. Intro / Time For Some Action
02. Everyone Nose (All The Girls Standing In The Line For The Bathroom)
03. Windows
04. Anti Matter
05. Spaz
06. Yeah You
07. Sooner or Later
08. Happy
09. Kill Joy
10. Love Bomb
11. You Know What
12. Laugh About It
In der modernen Musiklandschaft sind The Neptunes als Writer und Produzenten nicht wegzudenken - Pharell Williams allen voran ist ein innovativer Querkopf, der mehr als einen Hit verursacht hat. Vor allem im HipHop orientiert erscheint nun mit "Seeing Sounds" das neue Album seiner eigentlichen Crew N.E.R.D. Und N.E.R.D., das sind die Schulfreunde Chad Hugo, Pharrell Williams, and Shay, die unter "No One Ever Really Dies" vor allem den "nerdier aspects" ihrer musikalischen Persönlichkeiten gerecht werden. Entsprechend macht Williams schon vor Veröffentlichung des Albums klar: The Neptunes ist, was sie machen aber N.E.R.D. ist, wer sie sind. Also ist N.E.R.D. die musikalische Persönlichkeit von The Neptunes. Gespannt?

Ganz im Zeitgeist oder wie es sich für echte Musiker gehört ist Pharell Williams mit seinen Jungs alles andere als beschränkt auf einzelne Musikrichtungen, auch wenn die Basis natürlich im HipHop liegt. Aber wie selbstverständlich wird hier von Rock über Sixties Soul bis hin zu Punk und Elektro alles integriert, was eben gefällt. NERD sind eben und machen nicht nur. Dieses "Sein" hört man auch in allen Songs, die erdig und irgendwie persönlich klingen und einem Sounds vor die Augen führt, die zwischen Gnarls Barkley, The Roots, Cypress Hill und den Beastie Boys zu finden sind. Soulig, verspielt, lebendig und voller Energie kommen die Songs abwechlsungsreich und doch zusammenhängend daher und wissen im gesamten Kontext absolut zu überzeuigen. Die krachenden Beats - roh und rockig passen zu den Samples, den Vocals und den Synthie-Sounds.

Auf "Seeing Sounds" haben NERD nach eigenen Aussagen gemeinsam ungehemmt Sounds, Emotionen und die Wahrheit erforscht - ohne Setzen von Grenzen oder Regeln. Das hört man und so darf man Pharell Williams glauben schenken wenn er sagt, dass NERD ihr Leben ist und eben nicht der Job, den sie mit The Neptunes erledigen. Wer also auf rockigen, punkigen, frechen und rohen (man will fast sagen ungestümen) modernen HipHop steht und die Einflüsse auf Rock und Punk und Elektro dabei begrüßt und nicht ausschließt, der kommt 2008 an diesem Album nicht vorbei - auch wenn die Lyrics nicht viel mehr verraten, als dass Williams ziemlich "horny" sein...
Ähnliche Band: Kenna
Weitere vergleichbare Bands: Outkast, The Roots, Gnarls Barkley, Beck
 
meinungen zu der veröffentlichung
12.06.2008 | 10:25 Uhr | Fubuki: 10 Punkte macht man nix falsch mit. aber auch all die witzigen ideen sind übern ganzes album irgendwann nicht mehr allzu krachend.

meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!