cd-reviews
Interpret: Hail Of Bullets
Titel: ... Of Frost And War
Label: Metalblade
Erschienen: 16.05.2008

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (CUBTB)
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  Cover

That's The Sound Of War...
Tracklist: 01. Before the storm (Barbarossa)
02. Ordered Eastward
03. The lake Ladoga Massacre
04. General winter
05. Advancing once more
06. Red wolves of Stalin
07. Nachthexen
08. The crucial offensive (19-11-1942,7.30 AM)
09. Stalingrad
10. Insanity Commands (Bonus Track)
11. Inferno at the Carpathian Mountains
12. Berlin
Hail Of Bullets kommen aus Holland, einem Land welches bekannt ist für seinen reichhaltigen Death Metal. So tummeln sich in Hail Of Bullets auch klanghafte Namen wie Martin van Drunen Pestilence/Asphyx-Sänger, Ex-Houwitser Bass Spieler Theo van Eekelen, am Schlagzeug Gorefest-Drummer Ed Warby und zum guten Schluss noch beide Thanatos Gitarristen Paul Baayens und Stephan Gebédi. Was anders außer Old School Death Metal hier zu erwarten wäre vermessen. So geht man doch mit einer gewissen Grundhaltung in die Neuerscheinung bei Metalblade.

Kein Wunder, dass Metalblade nach einer nur 4 Songs starker Demo CD Hail Of Bullets unter Vertrag genommen haben. Mit düsterem Intro meldet sich die Combo an und beschwört praktisch eine Atmosphäre, die der Ruhe vor dem Sturm gleich ist. Und dann bricht auch schon das Granatengewitter auf einen ein. Die Nackenmuskeln werden bei diesem Brachialsound kräftig in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl das Tempo nun nicht übermäßig schnell ist. Hier haben wir halt Death Metal, keinen High-Speed Tech Metal mit tiefen Growls. Sondern dunkle Themen mit tiefen Gitarren die eher nach dem rasseln einer Panzerkette klingen als nach melodischen Sound. So spiegeln die Jungs nicht nur allein in den Texten und der Aufmachung ihres Schriftzuges, Krieg und Chaos wieder, sondern auch vom Sound her. Ohrenbetäubend beschreibt es am besten, ein unglaublich dichter Brei von Sound, der dich wie eine Nebelgranate umhüllt. So walzen dich Hail Of Bullets ohne Rücksicht auf Verletzte um. Weder werden hier Gefangene gemacht noch ein Rückzug angetreten, es geht immer nach vorn. Immer noch nen Stück härter und manchmal auch mit schnelleren Passagen, man muss ja auch mal in Deckung spurten im alles vernichtenden Häuserkampf. Denn das Schlagzeug erinnert oft an Möserbeschuss der seinen Höhepunkt in „Advancing Once More“ erzielt. Und dir klar acht, Krieg ist kein Zuckerschlecken und genauso wenig diese CD. Zudem klingt dieses Lied so verstörend aus als wäre man gerade getroffen und taumelt übers Schlachtfeld. Somit bieten die Jungs Stimmungsvolle (anti)Kriegsmusik, denn der lyrische Stoff über den Deutschen Ostfeldzug 1941/42 bietet reichlich Zündstoff zur Diskussion. Technisch kann man der Band natürlich nichts vormachen, hier passt alles.

Hail of Bullets machen eines, und das zugegebener Maßen richtig gut, Death Metal. Und nicht diesen neumodischen Kram von wegen Deathcore und Schnickes sondern Old School ich walz dich nieder mit meinen tiefen Riffs und Grooves, Metal. Angereichert mit einer kontroversen Darstellung und einigen Solis die wie verirrte Kugeln durch die Gegend sausen, bietet „…Of Frost and War“ genau das was das Cover verspricht. Wer Death Metal der alten Kante mag, immerhin haben die Jungs hier schon gut 20 Jahre Death Metal Erfahrung am Start, sollte hier zugreifen.
Ähnliche Band: Bolt Thrower
Weitere vergleichbare Bands: Gorefest, Dismember
 
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