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Interpret: Sandi Thom
Titel: The Pink & the Lily
Label: Sony BMG
Erschienen: 30.05.2008

Bewertung:
Autor: 7 von 15 (dose)
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  Cover

Wenn das Image zu aufgesetzt wird...
Tracklist: 01. Devil's Beat
02. Shape I'm In
03. Wounded Hearts
04. Saturday Night
05. Beatbox
06. Remote Control Me
07. Success's Ladder
08. Mirrors
09. Music In My Soul
10. The Pink and the Lily
11. I'm A Human Being
12. The Last Picturehouse
13. My Ungrateful Heart
Nachdem Sandi Thom schon mit ihrem Debütalbum "Smile... it confuses people" den Hit "I wish I was a punk rocker (with flowers in my hair)" vorweisen kann, geht die Sängerin nun mit dem neuen Album "The Pink & The Lily" in die nächste Runde und schnell wird eins klar: Der Wunsch, ein Punk Rocker zu sein - ob mit oder ohne Blumen im Haar - stellt sich auch hier nicht ein. Sandi Thom ist eher eine junge Hochglanz-Version von Sheryl Crow.

Nun könnte man sagen, dass Sheryl Crow eine großarige Musikerin ist - was sie zweifelsohne ist - und dass eine junge frische Version davon gar nicht schlecht ist. Das stimmt auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist bei Sandi thom auf dem album "The Pink & The Lily" alles so sehr auf radiotauglichen Pop getrimmt, dass jede noch so kleine Ecke oder Kante zu poliert erscheint. Da heißt es stolz, der Gesang wäre im Pyjama im eigenen Keller aufgenommen worden - echt Punk und roh halt - übrig geblieben ist davon aber, selbst wenn man dem Glauben schenken mag, absolut nichts.

"The Pink & The Lily" ist sicherlich kein schlechtes Pop-Album, aber das Image einer frechen Punk- oder Rock-Frau ist zu sehr auf Verkauf getrimmt, um auch nur ansatzweise glaubwürdig zu erscheinen. Und so gibt es mal balladesken und mal rockigeren Country-beeinflussten Radiopop, der gut durch die Ohren fließt und schnell viele Freunde finden wird, aber dabei so belanglos bleibt, dass es schon erschreckend ist. Klar - auch dieses Album hat schöne Momente, aber die bombastische Produktion und die ebenso bombastischen Arrangements teilweise wirken zu wenig, klingen zu aufgesetzt - schöner wäre vielleicht ein schlichteres Album ohne Männer- und Frauenchor, ohne Bläsern und mehrere Gitarrenfiguren gewesen. So ist das Album ein vergängliches - wenn auch sicherlich erfolgreiches - Popalbum, das wirklich wenig Interessantes bietet, es ist einfach zu viel und am Ende doch zu wenig, daran ändern auch die auf erdig getrimmten Fotos im Booklet nichts.
Ähnliche Band: Sheryl Crow
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