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Interpret: 1997
Titel: On the Run
Label: Victory Records
Erschienen: 30.05.2008

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (jerseydevil)
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  Cover

Für Freunde guter Pop-Musik.
Tracklist: 01. One Track Mind, Four Track Hear
02. Dancing With The Devil
03. Sunset Beyond Black Clouds
04. 4am Conversation
05. January 19th
06. I Will Always Find You
07. Winds Of Change
08. Zechariah's Song
09. A Dream Of Form In Days Of Thought
10. Tennessee Song Pt 2
11. On The Run
Es sind die kleinen Dinge, auf die man achten muss. Es sind die kleinen Dinge, die „On the run“ von 1997 zu einem besonderen und wirklich schönen Album machen. Man findet hier keine bombastisch produzierten Hymnen, sonderlich explodierende Gitarrenriffs oder Lieder, die sich einem auf Anhieb dauerhaft ins Gedächtnis einbrennen weil sie so anders sind, als alles was man bisher gehört hat. Was man hier jedoch findet sind Lieder, die, wenn man sie lässt, ans Herz gehen und nach ein paar mal Anhören auch dort bleiben.

Auf ihrem zweiten Album kommt die Band aus Chicago ein wenig massentauglicher daher als auf ihrem Debüt mit dem unglaublich langen Namen, „Since My House Burned Down I Now Own a Better View of the Rising Moon“, erhält sich aber dennoch ihren schlichten Charme. Einiges hat sich für die Band aus Chicago geändert, aber auch die neue CD lebt weiterhin vor allem durch das Zusammenspiel von männlichem und weiblichem Gesang. Dieses Zusammenspiel ist zwar nichts Untypisches für das Genre, die Art, wie es aber so leicht und unaufdringlich funktioniert, allerdings schon. Das hat es auch bei 1997 nicht immer getan, was vielleicht der Grund war, warum Kerri Mack , die für den Gesang auf dem letzten Album verantwortlich war, kurz nach den Aufnahmen für dieses Album von Alida Marroni ersetzt wurde. Diese Entscheidung war wahrscheinlich eine der besten, die 1997 hätten treffen können, denn insgesamt wirkt „On the run“ wesentlich abgerundeter als ihr vorheriges Werk, nicht nur wegen dem Gesang von Caleb und Alida. Die Grundstimmung des Albums ist zwar sehr ähnlich wie die des Vorgängers, allerdings gibt es hier zusätzlich zu der hoffnungslosen Romantik bei Liedern wie „Dancing With The Devil“ auch ein paar düsterere Töne, was vor allem Alidas Einfluss zu sein scheint.

Bei „On the run“ handelt es sich um ein zeitloses, frisches und unglaublich schönes Album mit guter Pop-Musik ,das sich hoffentlich nicht nur zu ein paar Leuten ins Plattenregal verirrt, sondern von vielen bewusst zur Kollektion hinzugefügt wird.
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