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Interpret: P.Paul Fenech 666
Titel: Skitzofenech
Label: People Like You
Erschienen: 09.05.2008

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (Fubuki)
Leser: noch keine Wertung


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  Cover

Morbider Humor und andere Leckereien
Tracklist: 01. The lost (p)
02. What kind of spell you use (tohold my demon heart)
03. Thats mean of you baby
04. A bastards advice
05. Just killing time
06. Nick and the preacher
07. I'm so bad
08. This fuckin' world (ain't big enuf)
09. So gaddamned hot
10. One eyed Jacks
11. Inselaffen (stand your ground)
12. Damned happy
13. Ring of fire
14. 32 Nightmares
„Skitzofenech“, umgangspsrachlich für „Schizofenech“, heisst nun das siebte Soloalbum von Meteros-Frontmann und Psychobilly_Legende P. Paul Fenech. Vielleicht endlich die öffentliche Bekanntmachung seines ohnehin längst bekannten Wahnsinns und auch die Erklärung, welche Stimmen ihm eingeredet haben, nach Deutschland und dann auch noch nach Duisburg zu ziehen.

Sicher ist schon mal, dass hinter dem Titel der die übliche Wahnsinnsmischung aufwartet. Natürlich muss Psychobilly erwähnt werden, sind die Meteors doch die unbestrittenen „Kings Of Psychobilly“. Aber wer Fenech kennt weiss, dass das das viel zu kurz gegriffen ist. Hier gibt es Rock `n` Roll genauso auf die Ohren, wie Country, Surf, Garage und Trash. Das alles unterlegt von Fenechs Stimme, die seinen ungesunden Lebensstil widerspiegelt und einer blechernen Produktion, die einem akustisch verachtungsvoll ins Gesicht spuckt. Was überall anders zumindest fragwürdig wäre, passt hier wie der Arsch auf den Eimer.

Natürlich gibt es auch hier wieder morbide Anspielungen in Samples und Texte, die sich mit Töten, Horrorfilmen und anderen Schattenseiten des Lebens beschäftigen. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz wie „Inselaffen (Stay Your Ground)“ zeigt, ein instrumentales Surfstück, dass mit mit gesampelten Kriegsgeräuschen und den Worten „Sieg Heil!“ endet. P. Paul Fenech will eben immer noch provozieren und das hat er immer noch drauf.
Erwähnt sei auch die Verehrung für Johnny Cash, dessen Interpretationen er wiederholt gekonnt neuinterpretiert, und Western, wobei „One Eyed Jack“ eine Hommage an einen alten Schinken mit Marlon Brando darstellen dürfte.

„Skitzofenech“ zeichnet sich, wie schon seine Vorgänger, durch Abwechslungsreichtum, Ehrlichkeit und eine gesunde Prise Witz aus, auch wenn Fenech letzteres nicht zugeben würde. Andererseits singt er ja nun selber „I’m damned, but I’m happy“. Auf jeden Fall ist er nach wie vor schräg, authentisch und richtig gut.
Ähnliche Band: The Meteors
Weitere vergleichbare Bands: Dick Dale, 3 Lost Maniacs
 
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