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Interpret: Rainer Von Vielen
Titel: Kauz
Label: Motor Music
Erschienen: 02.05.2008

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
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  Cover

Ein bunter Kauz und keiner von Vielen
Tracklist: 01. Neu Definieren
02. Plan X feat. And.Ypsilon
03. Tanz deine Revolution
04. Guat
05. Der Abstand feat. Ven.Bagdro
06. Augen Offen
07. Geistererscheinung
08. Wieder Wille
09. Beutelschneider
10. Dem Gefühl
11. Distanza
12. Der Gedanke an Dich
13. Lass Los feat. Orange
14. Nichts
Rainer ist keiner von vielen, er ist ein Kauz. Rainer von Vielens Kauz ist das mittlerweile dritte Album des Künstlers aus dem Allgäu, dessen letztes Album "Der Hammer" für Fanta Viers Smudo war. Und warum? Nun, zum letzten Album kann ich das hier nicht mehr sagen, aber auch bei "Kauz" kann man sich durchaus vorstellen, dass das Album zwischen Witz und Wahn den Fantastischen Vier durchaus gefallen könnte.

Nein, Rainer von Vielen ist keiner, der sich an Ideen eines Vorbilds vergeht, er ist vielmehr einer, der sich schnappt was ihm gefällt und so grenzenlos in allen Teichen fischt. Wirr, ja - aber auf seine Art und Weise auch irgendwie wieder genial. Man nehme elektronische Beats, akustische und elektronisch verzerrte Gitarren, ein Schifferklavier und zu allem witzige wortgewandte Texte, die nicht nur Spaß machen, sondern durchaus auch Sinn haben. Wem also könnte "Kauz" von Rainer von Vielen gefallen? Richtig, Freunden von den Ohrbooten, von den Fantastischen vier ebenso wie Fans von Knorkator oder Deichkind. Dabei ist aber das Album eben im Gegensatz zu Knorkator oder Deichkind wesenltich inhaltsgeladener. Es geht eben nicht nur um Remmidemmi, es geht auch im inhaltliches Niveau Yippieyippieyeah!

Ja, das Album beginnt mit simplen Beats, schleppend und irgendwie groovend mit einem gewissen Reggae-Rhythmus, nur um dann im nächsten Song - feat. Andy Ypsilon (jahaa, hier ist er, der Fanta Vier Boy) funkiger als Bettina (zieh dir bitte etwas an) und beatlastiger als die Chili Peppers daher kommt. "Von nichts ne Ahnung, aber voll dabei". So ist es und natürlich kommt es nicht von ungefähr, dass der Song mit dem Vierten der Fantastischen auch am stärksten nach eben diesen klingt. "Guat", die Schmerzgrenze ist beim Schifferklavier noch lange nicht erreicht, Schuhplattler sei Dank. Der gute Herr von Vielen kommt ahalt aus dem Allgäu und "Der Abstand" bietet gar Rage Against The Machine ähnliche Gitarren, kommt aber natürlich viel funkiger daher. Rainer von Vielen ist ein bunter Kauz und macht Musik für eben solche - man muss schon lange seine musikalischen Scheuklappen verbrannt haben, um hier den Spaß neben all dem Wortwitz zu verstehen. Aber nur so kommt man weiter - als "Kauz". Am Ende wird es dann vielleicht arg dramatisch, düster und langsam - aber vielleicht gehört ja eben auch genau das zu den unendlichen Weiten des Rainer von Vielen.
Ähnliche Band: Die Fantastischen Vier
Weitere vergleichbare Bands: Knorkator, Fettes Brot, Deichkind, Rage Against The Machine
 
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