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Interpret: Zascha Moktan
Titel: The Bottom Line
Label: Universal Music
Erschienen: 14.03.2008

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
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  Cover

Zu viel beim Debüt
Tracklist: 01. Ouch!
02. Must Have Been An Angel
03. B Cos Of U
04. Gimme Luv
05. Like U Do
06. All My Life
07. Mama
08. Danny Don't Cry
09. Sing Me A Song
10. I Need A Man
11. Whatever Comes
12. I Know
13. My Way
Zascha Moktan kommt aus Hamburg und schreibt ihre Songs selbst - das sollte gleich zu beginn deutlich erwähnt werden bei allem Lob und auch der Kritik, die folgt. Zascha Moktan veröffentlicht mit "The Bottom Line" ihr Debütalbum direkt beim Major Universal und da wäre es doch gelacht, wenn entsprechende fachmännische Unterstützung nicht alles aus der Künstlerin rauskitzelt, was sie zu bieten hat.

Zascha Moktan legt sich nicht fest und hat ihre musikalischen Hausaufgaben gemacht. Von Motown-Sound, Soul, R'n'B, Pop und auch ein bisschen Jazz wird bei unterschiedlichen Songs alles verbraten, was der jeweiligen Stimmung zuträglich ist und das Ergebnis klingt genau so angenehm eingängig wie professionell. Dabei geht es glücklicherweise nicht immer nur auf die Tränendrüse, gleich der Opener "Ouch" macht gute Laune und bietet einen guten Einstieg auf ein abwechlsungsreiches Album. Auch "Like U Do" geht in eine ähnliche Richtung mit Motown-Sounds und Swing-Einschlag und echtem Spaß am Sound der 60s, Bläser machens möglich. Dass die gute Sängerin ein großartiges Stimmvolumen und -repertoire besitzt beweist sie dann in "All My Life" und "Mama", Songs bei denen sich auch große Diven wie Whitney oder Mariah nicht schämen müssten, wenn sie sie singen würden. Man kann also sagen, dass Zascha nicht nur richtig gut singen kann - manchmal erinnert sie dabei auch an Christina Aguilera mit besseren souligeren Songs - und dass sie wirklich vielseitig ist. Mehr braucht ein Album nicht, oder?

Man stellt am Ende fest, dass da doch noch ein großer Unterschied ist zu Christina, Whitney oder Mariah: Die letzten drei schaffen es immer wieder, dem Hörer einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen oder eine gewisse Gänsehaut entstehen zu lassen. Was bei Zascha letztendlich fehlt, das wird gar nicht so richtig klar. Das Zeug hat sie, die Songs haben das Zeug - eigentlich ist alles richtig, aber vielleicht wollte sie einen Tick zu viel, vielleicht ist das Album zu gut produziert und verliert dabei etwas an echtem Herz und echter Seele. "The Bottom Line" ist also ein gut gemachtes und abwechslungsreiches Album einer großartigen Sängerin aus Hamburg, dem der letzte Kick zu wirklich ergreifenden Songs noch fehlt. Auf der Basis lässt sich aber zweifwelsohne aufbauen...
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