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Interpret: Mongofünf Titel: Im Reich der Sterne Label: Tiefdruck Musik Erschienen: 25.04.2008 Bewertung: Autor: 15 von 15 (censored) Leser: noch keine Wertung » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews (empfehlung)
1+1 macht Mongofünf
Tracklist:
01. Der Superstar im Reich der Sterne
02. Der Blinde auf der Seite des Feuers 03. Gott schütze die Stereotypen 04. Stenorette 2000 05. Leben Sein Gut 06. Die Liebe im Zoo 07. In girum imus nocte et consumimur igni 08. Emolotion 09. Die Visionen des Leo Strauss 10. La Cosa Nostra 11. Medizin 12. #0$ @ 13. Die Hure Europa 14. Sommer 2.0 15. Kein Egal aber Der Einstieg mit "Der Superstar im Reich der Sterne" gelingt temporeich und stimmgewaltig. Der melodiöse Gesang von Kai Sattler und Toshi T wird immer wieder von langen Schreien oder hauchigen Parts durchbrochen und die Drums untermalen die Druckvollen Einschübe. "Der Blinde auf der Seite des Feuers" schließt an die schnelle Nummer an und mit eher rockorientiertem Klang bekommt man Lust, lauter zu drehn. Der dritte Song beginnt mit einem schönen Intro. "Gott schütze die Stereotypen" ist gesanglich etwas zurückhaltender in der Variation. Was allerdings angesichts des Textinhaltes absolut passend ist. "Stenorette 2000" ist ein kurzer instrumental-Part und direkt danach geht es mit "Leben Sein Gut" geladen weiter. Wenn Kai schreit "...Wo bist du..." grenzt der Effekt an die gute alte Gänsehaut. Soviel Emotion bezüglich des Themas Nähe kommt hier mit jedem Takt rüber. Der erstmal lustige Titel "Liebe im Zoo" verbirgt tempowechselnden und druckvollen Einsatz der Band und nach dem leider kurzen aber heftigen Ausflug ins Reich der Tiere folgt "In girum imus nocte et consumimur igni". Wieder ein Instrumentalpart mit kurzem Gesang, sehr düster und vibrierend im Gehörgang. "Emolotion" beginnt ebenso düster und hart. Die Lyrics und der Gesang, das schwere Atmen, die surrende Gitarre...Der Titel schreit vor Verzweiflung und Wahnsinn. Wieder einen experimentellen Einschub oder auch Übergang haben "Mongofünf" mit "Die Visionen des Leo Strauss" an neunter Stelle der Scheibe paltziert. "La Cosa Nostra" fällt besonders auf da es einen fast fröhlicheren Touch besitzt, was aber ganz extrem durch das Mitwirken eines Kinderchors im Refrain bedingt ist. Mit einem leichen Punkeinfluss schießt einem "Medizin" direkt in den Kopf und lässt die Füße zappeln. Besonders der Shout-Teil gen Ende bewirkt, das man ganz dringend was braucht....einen guten Mosh Pit. In zwöl Sekunden leitet uns "#0$ @" zu "Die Hure Europa". Schöner Backgroundgesang und sanfte Parts steigern sich langsam und anfeuernd zum Tusch und einem langen Schrei, der fordernd von Gitarre und Drums aufgefangen wird. Ein Zitat lässt diesen Titel nochmal unerwartet explodieren und kritisiert das Weltgeschehen. der Einspieler "Sommer 2.0" schickt uns direkt zu den surrenden Gitarren von "kein Egal aber". Der letzte Titel des Albums bietet nochmal einiges auf. Viel Gefühl und Kraft stecken im Abschluss und man ist sprachlos das es schon zu Ende ist. Total von "Mongofünf" infiziert und inspiriert bleibe ich hier nun zurück und kann nur noch dazu sagen: Wer Hardcore mag der nicht allzu Oldschool-lastig ist...zugreifen! Die Band kann euch kaum enttäuschen, Musiker mit Leib und Seele. Anspieltipps: Leben Sein Gut, Emolotion, La Cosa Nostra, Medizin, Kein Egal aber
Ähnliche Band: Escapado
Weitere vergleichbare Bands: Thoughts Paint The Sky meinungen zu der veröffentlichung
07.04.2008 | 18:17 Uhr | censored: 15 Punkte
Nicht wirklich...Ich war einfach total begeistert;o)
07.04.2008 | 12:18 Uhr | paulchen: keine Wertung 15 Punkte. na,na,na... da wird aber sehr freigiebig mit der punktvergabe umgegegangen.
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