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Interpret: Ebony Ark
Titel: When The City Is Quiet
Label: Plastic Head
Erschienen: 18.04.2008

Bewertung:
Autor: 3 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Besinnliche Momente bei Wacken
Tracklist: 01. If Only
02. Ecstasy
03. So Close So Far
04. Endless Road
05. Sincerely
06. True Friendship Never Die
07. Were Here Now
08. Redemption
09. For You
10. Enough Is Enough
11. Out In The Cold
12. When The City Is Quiet
13. A Merced De La Lluvia
Metal aus Spanien, mir fällt da ehrlich gesagt keine andere Band ein die aus der Ecke guten Metal machen. Nunja vielleicht brennen sich ja Ebony Ark in mein Gehirn und machen auch Madrid als eine Metalmetropole weltbekannt. Ebony Ark Ende 2002 gegründet hatten mit ihrem ersten Album „Decoder“ 2004 großen Erfolg. Die große Fangemeinde erwartete nun sehnsüchtig das neue Album um Sängerin Beatriz Albert.

Metal, mehr brauche ich nicht sagen wenn ich dieses Album beschreiben soll. Und ich muss gestehen mir fiel es sehr schwer mich durch dieses Album durchzukämpfen. Die Stimme von Beatriz ging mir nach ungefähr 10 Sekunden voll auf den Keks, und das wurde nicht besser eher das Gegenteil trat ein. Erträglich wurde ihre Stimme eigentlich nur dann wenn sie gedoppelt im Hintergrund irgendwo herumspuckte. Dazu den mal ganz ehrlich 80ier Jahre Metal den doch heute keiner mehr so richtig hören will. Keine Breaks keine Moshparts, ok zugegebener Maßen danach strebt eine Metalband auch nicht. Hier geht’s um größere Kompositionen und ergreifende Solies. Die hab ich irgendwie komplett vermisst. Der Sound von Ebony Ark pendelt irgendwo zwischen Cyber-goth und Power-Metal mit starkem Hang zum Hard Rock. Also mit dem Sound kann man nicht einmal Erstklässler erschrecken. Nagut mit der weinerlichen Stimme vielleicht aber das ist wohl eher Zufall. Tja so ziehen sich die Songs dahin ohne wirklich je einen Höhepunkt zu erleben, denn die Stimme von Beatriz steht hier viel zu sehr im Mittelpunkt, wer also mit dieser Stimmgewalt nicht zurecht kommt, hat eigentlich schon verloren. Bin gerade bei „Endless Road“ und genauso fühle ich mich auch. Wie auf einer unendlichen Leidesstraße die nicht aufhören will. Das Schlagzeug ist zwar bemüht hier und dort mal etwas würze einzustreuen durch einen gelungenen Double-Base Kick aber irgendwie klingt es in jedem Song gleich. So hat das Album natürlich alles von herzzerreißenden Balladen über „wuchtige“ Brecher alles was der Goth-Teen begehrt. Für alle anderen ist es eher ein müde aufgesetzte Brühe als Altbekannten Zutaten die heute so aktuell sind wie Theorie das sich die Sonne um die Erde dreht.

Ebony Ark ist vielleicht was für Uraltmetaler die diese Musik irgendwo im Hintergrund ertragen können. Ansonsten werden noch vielleicht 10 Jährige Gothmädchen den Sound richtig cool und progressiv finden. Ich kann nur sagen, selten hab ich mir so sehr gewünscht das ein Album vorbei sein würde. Für mich steht eines fest, Hardrockmetal hat eindeutig seinen Charme verloren. Ich kann diese Platte ehrlich gesagt nicht wirklich empfehlen in der Zeit kann man 3 hervorragende Posthardcore EPs hören.
Ähnliche Band: Mercury Rain
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