cd-reviews
Interpret: Paint It Black
Titel: New Lexicon
Label: Reflections Records
Erschienen: 19.02.2008

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (ed_moses)
Leser: 12 Punkte (Durchschnitt)


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Life fast but don't die young, slow down but never ever stop.
Tracklist: 01. The Ledge
02. Four Deadly Venoms
03. We Will Not
04. Past Tense Future Perfect
05. Missionary Position
06. White Kids Dying Of Hunger
07. Gravity Wins
08. Dead Precedents
09. The Beekeeper
10. Check Yr Math
11. So Much For Honour Among Thieves
12. New Folk Song
13. Saccharine
14. Severance
15. Shell Game Redux
Beim ersten Hören des Albums bekommt man unweigerlich den Eindruck 0815 Old School Hardcore zu hören, zumal die 15 Songs in knapp 30 Minuten runtergespielt sind. Allerdings überraschen die Herren um Dan Yemin immer wieder aufs Neue. Nachdem bekannt ist, dass die Einflüsse der Band nicht nur im Hardcore liegen sondern gerade der Sänger auch recht viel von Underground Hip Hop hält, ist es nicht weiter verwunderlich, dass neben J. Robbins (Jets To Brazil, Promis Ring) auch noch Oktopus als Produzent ins Studio gebeten wurde. Letzterer ist nun wahrlich nicht im Hardcore bekannt sondern vielmehr als Mitglied der Hip Hop Kombo Dälek.

Hiermit wird wohl auch verständlich, warum nun nicht mehr nur der klassische Hardcore Punk zu hören ist, sondern auch vermehrt Elektronikeinflüsse Einzug finden. Dass dies auch mit harter und schneller Gitarrenmusik Hand in Hand gehen kann, ist nicht erst nach Refuseds "The Shape Of Punk To Come" oder Rises "Signals To Noise" bekannt. Trotzdem wirkt das Album sehr authentisch und nicht aufgesetzt. Sehr schnellen Gitarrenparts folgen großartige Breaks begleitet von groovigen Parts, die geradezu zum Mitschwingen einladen.

Auch textlich wurden sich hier durchaus Gedanken gemacht, auch wenn es in den Liedern wie so oft um den verzweifelten Kampf gegen das System geht, die Lügen der Kirche und und und, hat man hierbei das Gefühl nicht einfach nur mit Plattitüden zugeworfen zu werden, selbst wenn immer mal wieder an gekonnter Stelle der "wir sind gegen alles" Slogan platziert wird. Die sphärischen Klänge, wie zum Beispiel das Ende von "Severance", erinnern teilweise sogar an Thrice. Allerdings sollte man die Genre-untypischen Einflüsse nicht überbewerten. Dann das, was man in den 30 Minuten zu hören bekommt ist nach wie vor ein rauhes Album mit Singalongs, Breaks, ordentlich schnellen Parts und einem angepisst klingenden Sänger, der seinen Unmut kundtun will, ohne ein gewisses Maß an Positivität zu verlieren. Insgesamt erfährt das Album aber gerade durch die elektrischen Tüfteleien eine Frische, die es von der Masse abhebt.
Ähnliche Band: The Hope Conspiracy
Weitere vergleichbare Bands: Down To Nothing, Kid Dynamite, Hot Water Music
 
meinungen zu der veröffentlichung
19.03.2008 | 10:38 Uhr | etid777: 12 Punkte Bei laut.de auch gern mit Cloak/Dagger verglichen, was ich ebenso nachvollziehen könnte. Nettes Album auf jeden Fall.

meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!