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Interpret: Lack
Titel: Saturate Every Atom
Label: PlayRec
Erschienen: 07.03.2008

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (dose)
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  Cover

Eingängig und doch gewagt...
Tracklist: 01. Behead
02. CPH
03. Indie Kids Wear the Keffiyeh But Can't Spell PLO
04. Bombing the Moon
05. Naked Girls
06. I Wan't You To Call Me Peter North
07. Happiest Thing Alive
08. Watchmen
09. O.R.A.L. (Open Relationships Are for Losers)
10. Hund
11. Cocky
12. Continuum
13. Italian Shoes, Asylum Suicides
Lack die dritte und wieder ist alles anders. Die Dänen erfinden sich in jedem Album neu aber noch nie haben die gut arrangierten Songs so modern und man will schon fast sagen "eingängig" gleichzeitig so gewagt geklungen wie auf "Saturate Every Atom". Dabei lässt sich gar nicht mehr so genau sagen, in welchem musikalischen Genre die Dänen mitspielen wollen.

Was auf dem ersten Album eher als Oldschool Hardcore Kracher begann und im zweiten Album gut in die Schublade "Post-Hardcore" passte, ist mit dem dritten Album auf der einen Seite eingängiger und verträglicher geworden, auf der anderen Seite aber irgendwie auch unangenehmer - im positiven Sinne. Wahrscheinlich liegt das einfach daran, dass sich die Band schlechter denn jeh kategorisieren lässt. Irgendwie ist es Indie, irgendwie aber auch Post Hardcore und letztendlich auch Punk. Ein bisschen Drive Like Jehu, eine Prise McLusky und natürlich ein Sound, wie man ihn von Shellac kennt. Das wiederum kommt nicht von ungefähr, immerhin wurde das Album von Bob Weston von Shellac gemastert.

Lack nehmen kein Blatt vor den Mund und rotzen einem ihre Weltanschauung und unverblümt Vorwürfe vor die Füße - spielen dabei mit gut ausformulierten interessanten Texten und nölen bei all dem mehr oder weniger fröhlich vor sich hin. Mal chaotischer, mal rockender, mal punkiger haben sich Lack über alle drei Alben ihren eigenen kratzigen blätterneden Lack-Charme erspielt und bewahrt. 13 Songs, 30 Minuten Musik, die auf den ersten Blick leicht verkopft wirkt, beim zweiten Hinhören aber dafür zu sehr "aus dem Bauch raus" klingt. Daumen hoch! Nie lagen Indie, Post-Hardcore und chaotischer Lärm so dicht beieinander als in der aktuellen Zeit und da passt die sich stetig neu (er)findende Band mit spannenden Songs besser denn jeh rein.
Ähnliche Band: McLusky
Weitere vergleichbare Bands: Shellac, Drive Like Jehu
 
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