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Interpret: M.A.N.
Titel: Peacenemy
Label: Tiefdruck Musik
Erschienen: 14.03.2008

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
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  Cover

Ein paar Jahre zu spät...
Tracklist: 01. Peacenemy
02. Worn Wings
03. Blood Vanish
04. My Own Sickness
05. Outnumbered
06. Body Sewer
07. Harness The Mind
08. Eyes Bled, Tears Shed
09. Hacker Sapiens
10. 44 Teeth
11. Dead Universe
12. Peacenemy Epilogue
Wenn man als Metalhead an Göteborg denkt, dann werden einem gleich typischer Schwedenmetal und Bands wie In Flames oder Soilwork in den Sinn kommen. Überraschend ist da also, dass M.A.N. aus Göteburg in eine andere metallische Kerbe schlagen. Auf dem zweiten Album der Band "Peacenemy" gibt es erdig rockenden New Metal irgendwo zwischen Mnemic, Ill Nino und Soulfly.

Die Band, deren Debütalbum "Obey. Consume. Reject." Anfang 2007 aber nur in ihrer Heimat erschien, hat in Burton C. Bell wohl den prominentesten Fan was dazu führte, dass M.A.N. Fear Factory auf ihrer Tour durch Schweden supporten durften und letztendlich mündet das in eine Musikerfreundschaft und das Ergebnis davon ist im Song "My Own Sickness", in dem Bell als Gastmusiker auftritt, zu hören. Mit elektronisch angehauchtem Metal haben M.A.N. ansonsten nicht viel zu tun. Viel zu erdig und organisch - im besten Fall wie die neueren Alben von Fear Factory - klingt das Album, das ansonsten trotz Göteborg ohne typische Schwedenriffs auskommt.

"Peacenemy" klingt rund, erdig und druckvoll, stampft dabei mal agressiver und mal etwas moshend drückender durch die Boxen und weiß dabei zu gefallen. Der Sänger Tony JJ, der seineszeichens auch schon mal Frontmann von Mnemic war (aber in der Formation es nie auf ein Album geschafft hat), macht seine Sache ordentlich und wäre das Album Anfang 2000 oder in den späten 90ern im New Metal Boom erschienen, hätte die Band hier sicherlich einiges reißen können. Mittlerweile gab es halt schon viele andere Bands, die ähnliche oder gleiche Musik gemacht haben und auch wenn "M.A.N." sich dahinter nicht zu verstecken braucht, fehlt doch irgendwie der wirkliche Grund, zu diesem Album zu greifen. Klar "Peacenemy" rockt, rollt und grooved ordentlich - ein bisschen "Sickness" im Gesang und treibende Rhythmen sorgen dann doch für eine runde Sache - nur halt ein paar Jahre zu spät.
Ähnliche Band: Mnemic
Weitere vergleichbare Bands: Soulfly, Ill Nino. Static-X, Fear Factory
 
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